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erstellt: 24.9.2001 aktualisiert: 10.8.2003
in die BR 218 von Fleischmann
nach den positiven Erfahrungen bei den drei Strassenbahnen habe ich mich entschlossen, auch die DB-Strecken zu digitalisieren. Als Erstes musste die 218 von Fleischmann dran glauben:
Nach Abnahme des Gehäuses kam die erste (und einzige) Entäuschung: ein Platz für einen Decoder haben die "Fleischmänner" doch glatt vergessen. Zum Einbau bieten sich zwei Möglichkeiten an: Platz schaffen zwischen Platine und Gehäuse (siehe bei Gunter Wiencirz) oder die Radikalkur im Rahmen. Ich habe mich für die zweite Lösung entschieden. Ein Bekannter hat mir im Rahmen eine Nut gefräst (ca. 1 cm breit). Ein Bohrloch (schräg gebohrt) von 2,5 mm ID führt in den freien Bereich vor dem Motor (siehe Bild 2). Das blanke Metall wird mit etwas dunkelbrauner Farbe (Gummi, Testors) bemalt. Der Decoder (Le010XF) wird mit doppelseitigem Klebeband befestigt (ob's hält, wird man sehen, habe bisher aber keine negativen Erfahrungen gemacht.) und die Leitungen werden durch das Bohrloch im Rahmen am Motor vorbei durch die Platine geführt (Bild 3). Auf der Platine sind mehrere Leitungen anzulöten und Leiterbahnen zu trennen. Das vierte Bild zeigt die genauen Positionen. Die Probefahrt verlief wie erwartet gut: die an sich schon guten Fahreigenschaften haben sich auch hier
Zum Vergrößern: Bilder anklicken
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Die Trennung von Gehäuse und Rahmen
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Der Rahmen mit Nut und Bohrloch
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Der Decoder ist eingeklebt ...
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... und die Leitungen angeschlossen.
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... in sechsachsige Düwag Modelle von Arnold (Januar 2002)
da ich zwei dieser Straßenbahnmodelle besitze, habe ich sie zum Vergleich von Decodern mit und ohne Lastregelung genutzt. Zum Einsatz kamen ein LE010XF (geregelt) und ein LE077XF (ungeregelt), die bis auf die Lastregelung vergleichbare technische Daten haben.
Nach Abbau des Gehäuses ist viel Platz für den Decoder zu finden. Ich habe mich für die Befestigung mittels doppelseitigem Klebeband direkt neben dem Motor entschieden. Entstörkondensatoren oder Drosseln sind nicht zu finden. Der Motor ist elektrisch nur über zwei Federkontakte mit der Verteilerplatine, die sich zwischen Motor und den stromabnehmenden Drehgestellen befindet, verbunden. Diese Federkontakte zum Motor habe ich entfernt und eines der verbliebenen Löcher in der Platine aufgeweitet (ca. 2 mm). Zum Anschluß des Decoders habe ich das orange und das graue Kabel direkt an die Motorkontakte gelötet (schnell arbeiten, sonst könnte der Kunststoff a, Motorblock leiden). Rot und schwarz wurden an den Motoranschlüssen vorbei durch das aufgeweitete Loch geführt und mit den Leiterbahnen der Platine verlötet (hier muß man sich die Stelle mit Bedacht aussuchen, sonst stören die Kabel ind vor allem die Lötstellen). Die weiteren Drähte (weiß, gelb und blau) können abgetrennt werden, da die Modell keine Beleuchtung haben. Die Fotos folgen, sobald der Film voll ist.
Fazit: Der ungeregelte Decoder ist in diesem Fahrzeug gut aufgehoben. Für kurze Kombinationen wie Straßenbahnen oder Schienenbusse reicht er völlig aus. Nur bei sehr engen Kurven merkt man, das er nicht nachregelt. Für Lokomotiven mit großer Last werde ich aber nur geregelte Decoder einsetzen. Die kurzen Einheiten werden die kostengünstigere Variante (ungeregelt) erhalten.
... in das Straßenbahnmodell von Kato (September 2001)
Seit einigen Wochen bin ich nun stolzer Besitzer einer DCC-Zentrale (Compact von Lenz) mit Decodern. Obwohl ich "Digitalneuling" bin, habe ich beschlossen, meine ersten Gehversuche hier zu beschreiben in der Hoffnung, Anregungen zu geben, aber auch welche von "alten Hasen" zu erhalten.
Das erste Versuchsobjekt ist das Kato Straßenbahnmodell. Nach dem Abnehmen des Gehäuses war ich über die Innereien im Vergleich zu europäischen Herstellern doch etwas überrascht. Der Motor befindet sich in einem zweiteiligen Block. Die Stromabnahme von den vier Rädern erfolgt durch recht massive Kupferbleche. Die Kontakte der Vorder- und Hinterräder sind durch zwei Kupferblechbrücken oberhalb des Motorblocks miteinander verbunden. Von diesen Brücken aus erfolgt die Stromversorgung des Motors. Beachtlich finde ich, dass bis auf zwei Schrauben, die den Motorblock zusammenhalten, alles gesteckt oder geklemmt ist: einfach aber doch gut.
Als Erstes habe ich den Kondensator (auf Anraten der Decoderbedienungsanleitung) entfernt und die Klemmverbindungen zwischen den Kupferblechbrücken und dem Motor gelöst. Da dann zwischen Motor und Fahrgestell keine elektrische Verbindung mehr bestand, waren weitere Isolationen nicht erforderlich. Auf die beiden Brückenbleche und den Motoranschlüssen habe ich jeweils einen Lötpunkt gesetzt und die Kabel des Decoders (LE 010XF; rot und schwarz auf die Brücken, orange und grau an die Motorzuführungen) befestigt. Der Decoder wurde mit doppelseitigem Klebeband auf dem Motorblock fixiert und wird nach Aufsetzen des Gehäuses fest eingeklemmt.
Der große Moment: Zentrale angeschlossen, Straßenbahn auf die Schienen gesetzt und das Fahrzeug bewegte sich nur ruckartig und stotternd vorwärts. Die Ursache des Übels: Die Motoranschlüsse waren nicht am Motor befestigt. Die Kontakte werden bei diesem Modell durch Federkraft erzeugt. Sie ging verloren, als ich am Anfang die Klemmverbindung mit den Brückenblechen gelöst hatte. Mit einem Stück Isolierband konnte der Anpressdruck wiederhergestellt werden.
Beim folgenden Fahrversuch zeigte das Fahrzeug ein einwandfreies Verhalten mit deutlich verbesserten Langsamfahreigenschaften. Diesen positiven Effekt führe ich auf die Lastregelung des Decoders zurück.
Mein Fazit: Der erste Decoder war leichter eingebaut und programmiert als erwartet. Die Fahreigenschaften dieses Zweiachsers haben sich erheblich verbessert.
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