Das Naaletal


Das Naaletal

Meine Hauptstrecke muß auch mit einer Brückenkonstruktion das Tal der Naale überqueren. In diesem Tal wird Gemüseanbau, Forstwirtschaft und Tourismus betrieben.


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Im Tal der Naale

Bauer Ewalds Familie betreibt seit Generationen einen landwirtschaftlichen Betrieb im Tal der Naale, einem kleinen Fluss irgendwo im Mittelgebirge. Hier wird auf dem fruchtbaren Boden vor allem Ackerbau betrieben. Die Gegend ist vor allem für ihr erstklassiges Gemüse bekannt. Mit der Erschließung der Gegend durch die Eisenbahn, Bauer Ewald kennt die Geschichten auch nur aus den Erzählungen seines Großvaters, konnten auch fernere Märkte erschlossen und beliefert werden. Selbst ins Ausland wird das Naalegemüse, eingefroren oder in Dosen verpackt, exportiert. Die Eisenbahnanbindung macht es möglich. Manchmal, vor allem nachts, denkt Bauer Ewald jedoch darüber nach, ob es nicht auch eine eingleisige Nebenbahn mit Schienenbus und Nahgüterzug getan hätte. Schließlich liegt sein Hof direkt neben der großen Eisenbahnbrücke, auf der die zweigleisige Hauptstrecke den Fluss Naale und die parallel geführte Talstraße überquert. Aber den Hof seines Ururgroßvaters verlassen, das kommt auch nicht für Ewald und seine Familie in Frage. Das man im Naaletal nicht zu den ärmsten Bauern gehört, kann man an den gepflegten Häusern und Höfen sehen. Die Fachwerkhäuser in der Gegend werden regelmäßig innen und außen renoviert. Kaum einer sieht ihnen ihr Alter an. Auch der Fahrzeugpark ist nicht veraltet, allenfalls von der Feldarbeit verschmutzt. An den Höfen befindet sich in der Regel ein Garten, in dem im kleineren Stil für den nahegelegenen Markt Gemüse herangezogen wird. 

Eine weitere Einnahmequelle ist der Wald. Regelmäßig fahren Holztransporter Baumstämme in das nahegelegene Sägewerk. Das die Abholzung nicht überhand nimmt, dafür sorgt schon die Touristikbranche. Schließlich ist das Tal bekannt für seine schönen Wanderwege und Aussichtspunkte in freier Natur. Auch Angler fühlen sich an der Naale wohl. Schließlich wird der Fischbestand des Gewässers vom ortsansässigen Anglerverein intensiv gepflegt. Viele Nachbarn von Bauer Ewald bieten schon Zimmer und Ferienwohnungen an und haben sich so neben der Landwirtschaft ein zweites Standbein geschaffen. Wenn nicht die Eisenbahnbrücke mit dem lauten Zugverkehr wäre, hätte auch Bauer Ewald schon längst angebaut. Auf einem ruhiger gelegenen Feld möchte er gerne Ferienwohnungen bauen, aber bisher bekommt er dafür keine Baugenehmigung.