Modellbahnausstellung in Kerpen 2010
Wie bekämpft man am besten ein Motivationsloch? Anfang 2010 musste ich feststellen, dass ich kaum noch an meiner Anlage gebastelt habe. Die Lust dazu hatte ich schon, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen. Bei mir hilft dann immer etwas Druck in Form eines zeitkritischen Ziels und als ich dann im Netz gelesen hatte, dass für die Mobaausstellung in Kerpen Anlagen gesucht wurden, habe ich mich einfach mal angemeldet.
Mein Gedanke war, dass mir ja noch über 6 Monate Zeit zum Bauen blieben. Da sollte man doch einiges fertigstellen können. In dieser Zeit habe ich auch einiges gemacht, aber trotzdem ist vieles nicht fertiggeworden. Und irgendwann kam der Tag der Ausstellung.
Beim Aufbau (und auch beim Betrieb) bekam ich tatkräftige Hilfe von Conny, Wolfgang und meiner Familie, insbesondere meinen Töchtern.


Fast fertig, nur noch ein paar Details. Hier ein Blick von oben. Im Vordergrund ist noch ein Stück der Gastgeberanlage zu sehen.

Und von der anderen Seite. In der großen Halle wirkte die Anlage im Vergleich zum Dachboden ganz anders. Vielleicht lag es daran, dass wir beim Aufbau die Abfolge der Module geändert hatten und das U so stärker geöffnet wurde. Meine Befürchtung, dass die Anlage platzmäßig untergeht, konnte ich ganz schnell vergessen.

Auch die Kollegen der Baugröße H0 waren präsent:

Über die Besucherzahl und das Interesse an den Anlagen konnte man sich nicht beklagen. Ich war jedenfalls angenehm überrascht. Die kleinen Hingucker (Licht und Bewegung) haben voll und ganz ihre Aufgabe erfüllt. Hier erklärt meine Jüngste gerade die Unfallszene und das Faller Car System.

Manchmal war es ganz schön unübersichtlich, da wir auf Sicht fuhren und die Strecke nicht immer einsehbar war. Zeit zu dem einen oder anderen Gespräch blieb aber.
Conny hat die bessere Zugänglichkeit der Anlage noch für ein paar Detailfotos genutzt.






Für mich und ich glaube auch für die anderen Beteiligten war es ein anstrengendes, aber sehr schönes Wochenende. Ich werde es bestimmt mal wiederholen, aber nicht zu häufig ;-). Danke an Helen, Conny und Wolfgang für die Fotos. Ich bin selber irgendwie gar nicht zum Fotographieren gekommen.
