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GESPERRTES N-Bahnforum • Thema anzeigen - Auf ein Neues ... Anlagenplanung

GESPERRTES N-Bahnforum

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Do 29. Nov 2018, 17:04 
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Registriert: Fr 8. Dez 2006, 12:39
Beiträge: 1698
MoiN zusammeN!

Uih. Der Thread war schon ganz schön weit unten. Das sieht ja aus, als wätre ich hier untätig gewesen ... :oops: ... dem ist aber nicht ganz so. Das im letzten Bild unten liegende, noch "nackte" Streckenbrett hat mittlerweile seine Gleise und Weichen und bekommt gerade seine Elektrik. Und dann müssen noch die Weichenantriebe dran. Deshalb hole ich aber den Thread nicht nach oben. Thema ist vielmehr das Bahnbetriebswerk, das hier schon mal vorgestellt habe.



Sieht ja nett aus und passt auch gut, aber wer findet die Macke im Plan? OK, die Behandlungsanlagen sind ein wenig "King-Size" für das kleine Bw, aber abgesehen davon: Richtig blöde ist, dass Lokomotiven, die aus diesen Behandlungsanlagen ausfahren, zwangläufig auf das Streckengleis der eingleisigen Nebenbahn kommen und den Zugbetrieb im Bahnhof ziemlich empfindlich stören. Wäre so nie gebaut worden uznd wird auch bei meiner Eiosenbahn nicht so gebaut. Punkt. Basta. Und nun?

War ein ziemliches Getüftel, auf der gleichen Fläche ein anderes Bw-Konzept unter zu bringen. Wäre die Planung auf Papier, hätte ich wahrscheinlich einen kompletten Radiergummi weg gerubbelt, aber der Monitor ist ja in dieser Hinsicht noch geduldiger als Papier. Aber - geschafft! Da ist es nun:



Als einzige Änderung außerhalb der Bw-Fläche habe ich der erhöht um den Lokschuppen herum führenden Nebenstrecke einen etwas größzügeren Radius gegeben. Die Trasse der Nebenstrecke wird in diesem Bereich wahrscheinlich auf ganzer Länge durch eine Stützmauer aufgefangen werden müssen.

Beim Bw selbst gibt es nun eine direkte Ausfahrmöglichkeit vom Lokschuppen bzw der Drehscheibe und daneben ist noch ein Gleis für einen kleinen Hilfszug vorhanden.

Die Bekohlung geschieht nun auf den drei Durchgangsgleisen vor der Drehscheibe. Das vierte Gleis ist als Stumpfgleis ist für Kohlenwagen gedacht. Es verläuft wahrscheinlich halb im Kohlebansen drin, der durch nur eine Mauer zu den angrenzenden Streckengleisen abgegrenzt ist. Oder es wird gekürzt, um Platz für einen "richtigen Kohlebansen zu machen. Das Bekohlen selbst wird von einem speziellen Eisenbahndrehkran durchgeführt, den es bei Weinert als Bausatz (Best Nr. 6991) gibt. Vielleicht stelle ich auch an eine Ecke das Kohlebansens noch einen kleinen festen Kran aus früheren Zeiten als Reserve auf.

Der Bekohlungskran wird auch dafür verwendet, die Schlackegrube auszuleeren. Die Entschlackungsanlage ist jetzt links vor dem Lokschuppen angeordnet und nur mittels "Sägefahrt" zu erreichen. Nicht schön, aber durch den Platzmangel wohl nachvollziehbar begründet. Es können zwei Loks gleichzeitig entschlackt werden.

All das deutet auf einen doch eher beschaulichen Betrieb hin. Für mehr wären auch die Kohlevorräte, die sich unterbringen lassen, zu gering.

Die Besandungsanlage würde ich nahe der Drehscheibe zwischen den Ausschlackgleisen anordnen. Eine Lokomotive, die nur Sand ergänzen muss, müsste dann zwar die Drehscheibe benutzen aber würde ansonsten den Betrieb nicht weiter stören. Passt also. Das Rohrblasgerüst kommt an das Ende des (ggfs. etwas zu kürzenden) Stumpfgleises rechts neben den Ringlokschuppen.

Die Anlagen sind also zwar vollständig, aber doch erheblich bescheidener als ursprünglich geplant, und jetzt meines Erachtens eher der Größe des Bw angemessen. Das Bw hat seinen Daseinszweck als Heimat für die Tender-Loks der Nebenstrecke. Große Schlepptender-Einheitsloks (außer BR 05 und 45) können auf der 23m-Drehscheibe zwar auch gedreht und im Schuppen abgestellt werden, tauchen aber eher als "durchreisende Gäste" im Rahmen von Lokwechseln usw auf.

Ich denke, das Konzept ist insgesamt stimmiger und der mögliche Betrieb doch noch einen Tick vielseitiger. Einige Federn habe ich bei der Umplanung doch gelassen: Adé, schöne B&K Entschluckungsanlage und schöner Fallersche Großbekohlung. Nicht ganz so schwer fällt mir der Verzicht auf drei Stände des Ringlokschuppens und die vom Hosenträger des Bahnhofs kommenden separaten Bw-Zufahrt. Die war ohnehin betrieblich völlig überflüssig.

So viel dazu. Falls Ideen, Vorschläge, Kritiken usw auftauchen, nur zu!

LG,
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Di 25. Dez 2018, 21:09 
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Beiträge: 1698
MoiN und frohe WeihnachteN zusammeN,

die Mistwetterzeit (als Winter kann man's ja nicht bezeichnen) ist Bastelsaison und der Anlagenbau ist nach einer ziemlichen Kabel- und Lötorgie nun auch ein vorzeigbares Stück weiter gekommen. Darf ich vorstellen :) :



Dieser Blechdeckel besteht aus 1,5 mm Aluminium und ich hatte mir vor einiger Zeit davon bei einem Anbieter - Cutworks - einen ganzen Packen lasern lassen. Die Idee dahinter ist jetzt real geworden und hier geht's weiter. Und mit den Bildern habe ich einige 1000 Worte gespart:



Mich hatte beim vorigen Anlagenbau gestört, dass die Spitze vom Stelldraht eine Kreisbewegung macht - bei mir damals noch nach unten. Damit war die Spitze des Stelldrahts in Bewegung immer knapp vorm Herausrutschen und stand nach dem Stellvorgang ziemlich weit heraus, so dass es auch schon mal mit dem Lichtraumprofil Probleme gab. Und bei schwergängigen Weichen gab's auch mal Probleme mit der Stellkraft.

Jetzt hat der Servo noch ein Hebelarmverhältnis von 1:5 und der dickere Stelldraht (0,8 mm) bewegt die Weichenzungen recht souverän. Dabei hängt der Stelldraht in der Weiche und macht oben keine Kreisbewegung mehr. Zum Einhängen bekommt der Stelldraht eine kleine "Bauchbinde" aus Schrumpfschlauch. Und hier der Antrieb bei der Arbeit:




Dem aufmerksamen Betrachter ist sicherlich aufgefallen, dass die Weichenzunge im zweiten Bild nicht ganz anliegt. Das Problem ist mittlerweile auch gelöst: Am Gleis über der Stellschwelle sieht man einen dünnen Kunststoffsteg. Ein solcher Steg ist auch auf der anderen Seite und dort kollidiert mit dem schrumpfgeschlauchten Ende des Stelldrahts. Ich sollte schreiben - er war da. Jetzt ist er nämlich weg und die Weiche schaltet problemlos durch.

Mittlerweile tun die ersten sechs dieser Antriebe bei mir ihren Dienst. Vielleicht kann ja doch mal irgendwann was auf meiner Anlage fahren :lol: ?


Noch schöne Feiertage,
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2018, 15:24 
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Site Admin

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Beiträge: 1698
… und nochmal moiN zusammeN,

nachdem nun die standardmäßigen Weichenantriebe unter der Schattenbahnhofausfahrt montiert sind (und ich mir für die beiden nicht-standardmäßigen noch was überlegen muss), dachte ich mir, ich könnte ja mal die ganze Ausfahrt zeigen. Hier isse:



Für zwei Weichenantriebe ist unter dem Brett kein Platz, da eine andere Strecke direkt darunter liegt. Hier muss also noch eine von oben bedienbare Mimik her. Im Hintergrund des Bildes steht das erste in dieser Bastelsaison abgeschlossene Teilprojekt, die Steuerung der Ausfahrt. Hier nochmal etwas größer:



Diese ganzen Teile hätte ich unmöglich unter dem Ausfahrtsegment untergebracht, nicht zuletzt wegen besagter, darunter liegender Strecke. Ein klarer Beleg für die Einfachheit der Verkabelung bei digitalen Anlagen :roll: . Aber da bin ich auch selbst dran "schuld". Ich erkläre es mal kurz.

Der Schnittstellenstecker (im großen Bild oben) gibt die folgenden Funktionen an das Ausfahrsegment weiter: Belegtmeldeabschnitte (rot), polarisierte Stromversorgung für die Weichenherzzstücke (grün) und eine Stopgleisfunktion (schwarz). Letztere würde eigentlich nicht benötigt, weil ja Train Control alles steuern soll. Allerdings ist mir gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass ich oben im Bahnbetriebswerk nur mal eine Lok aus dem Schuppen holen will, die falsche Adresse angebe und dann unten im Schattenbahnhof tolle Kurzschlüsse an den falsch gestellten Weichen produziere, Flankenfahrten mache und was sonst noch so hausgemachte Katastrophen sind.

Deshalb kriegt unten nur die Fahrstraße Strom, die auch wirklich geschaltet ist. Und bei einer Weichenstellung müssen dann zwei Funktionen geschaltet werden: Die Herzstückpolarisierung und das Stopgleis. Eine Funktion könnte der Weichendecoder ja stellen, aber für zweie braucht's dann doch ein Relais. Und schon kriegt man so etwas, wie auf dem Bild gezeigt. Der schwarze Kabelverhau zwischen den beiden Relaisreihen bildet gewissermaßen die Weichenstraße als Schalter ab und sorgt dafür, dass zuletzt der richtige Abschnitt durchgeschaltet ist. Außen ist die Herzstückpolarisierung und an den Stirnseiten der Teile die Ansteuerung der Relais durch die Servodecoder.

Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich diese dicken Viessmann-Kisten verwenden soll. Aber zwei Dinge gaben dann den Ausschlag: Ersten sind sie nun mal da und zweitens lässt sich bei den Abmessungen noch halbwegs bequem etwas umstöpseln, falls da doch noch was verkehrt polarisiert sein sollte.

Die drei kleinen vierpoligen Steckerchen von den Servodecodern unten im Bild führen dann zu einem anderen Ungetüm, das hier nochmal näher gezeigt ist:



Diese Schalterorgie (mit dem entsprechenden Kabelverhau dahinter) ist schon vor zwei Jahren entstanden und hat folgenden Zweck: Die Servodecoder kriegen ihr Digitalsignal über den Fahrspannungsausgang der Zentrale und die CVs werden auf dem Programmiergleis eingestellt. Mit dem dicken Schalter wird von Fahr- auf Programmierstrom geschaltet und die 14V ~ Versorgung der Servodecoder abgeschaltet. Und mit den weiteren Schaltern kann ich dann den Programmierstrom gezielt auf einen einzelnen Decoder geben. Damit sollte sich dann später mal mercedes-benzmäßig komfortabel der Stellweg eines einzelnen Servos nachjustieren lassen. Später mal. :roll: Wird wohl noch eine Weile dauern.



Einstweilen hat die kleine Lok noch keine so richtige Perspektive vor und keine sinnvolle Aufgabe hinter sich. Dort, wo jetzt die Schienen enden, wird es mit der Gleiswendel losgehen. Ich arbeite dran, dass sie bald ihren Auslauf kriegt. Denn ich bin ja eigentlich ein grundsätzlicher Gegner von Schachtel- oder Vitrinenhaltung von Lokomotiven. :lol:

LG,
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Mi 26. Dez 2018, 23:19 
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Hallo Wolfgang,
Deine Weichenansteuerung finde ich sehr interessant. Ich nehme mal an, dass das Pecoweichen sind. Die haben doch eine relativ schwergängige Feder, die beim Umschalten mit etwas Kraft bedient werden muss. Läßt Du die Feder in der Weiche?

Die Einfahrt oder Ausfahrt sieht schon richtig Klasse aus. Du verwendest relativ viele Bogenweichen im zumindestens teilweise überdeckten Bereich. Seit ich in grauer Vorzeit Mtx-Bogenweichen ausprobiert habe und mir kleine Loks auf dem Kunststoffherzstück gerne liegen geblieben sind, meide ich diesen Weichentyp. Reicht die Herzstückpolarisierung aus, damit auch Köfs sauber drüberfahren?


Gruß aus KerpeN
Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2018, 20:58 
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Registriert: Fr 8. Dez 2006, 12:39
Beiträge: 1698
MoiN Helmut,

wie Dein Adlerauge 8) richtig erkannt hat, sind es Peco-Weichen, allerdings sind die Federn draußen. Solange der Servo mit dem Federdraht an Ort und Stelle ist, braucht’s die Feder ja nicht, und wenn sich alles in Wohlgefallen auflöst und auseinanderfällt, dann ist sicherlich die Frage, ob die Weiche jetzt sauber in einer Endposition anliegt, eine der doch eher geringeren Sorgen.

Für den Verzicht auf die Feder hatte ich beim Einstellen dafür auch mal den Genuss, bei einer (versehentlich) eingestellten Stellzeit von 2 sec den Weichenzungen in Zeitlupe zuzuschauen.

Die Peco-Bogenweichen haben ja nur 10°/20° Bei doch angenehm großen Radien (wenn ich mich recht entsinne 914/457 mm). Nach meiner bisherigen Erfahrung sind sie fahrtechnisch ziemlich problemlos, und auch für kleine Fahrzeuge geeignet. Ich drücke mir mal selbst die Daumen, dass das auch auf längere Sicht so bleibt. Ohne die Bogenweichen wäre ich bei den doch ziemlich winzigen Abmessungen der Anlage reichlich aufgeschmissen.

Und ... tata! ... Erfolgsmeldung :mrgreen: : Die eine der beiden Weichen mit oberirdischem Antrieb funzt jetzt. Das Ding war seit der Planungsphase der Anlage mein Angstgegner. Fotos kommen noch. Die Weiche wird über zwei Umlenkhebel und einem langen Mittelding zwischen Stelldraht und Bowdenzug bewegt. Fotos kommen noch. Die andere Weiche ist im Vergleich dazu harmlos, da ich den Servo direkt daneben stellen kann. Bin total happy, dass das jetzt geklappt hat. :lol: :D :lol:

Viele Grüße,
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Do 27. Dez 2018, 23:58 
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Beiträge: 1698
MoiN zusammeN,

jetzt hier auch die Bilder von den Überflurantrieben. Hier erstmal der Einfachere:



Die Zugstange und ihre nicht so ganz richtig elegant gewordene Führung sind Produkte aus dem 3D-Drucker. Ist schon toll: Konstruktionszeit 20 min, Drucken 15 min, einbauen, fertig. Dafür hat der folgende Kollege fast den ganzen Tag gedauert:



Der lange Stelldraht zieht und drückt und wird an einer Stelle gegen Ausbauchen gesichert - ist also faktisch ein Bowdenzug. Er hat zwar auch ohne Führung die Weiche sicher gestellt, aber kam dem Nachbargleis bedenklich nahe. Die Umlenkhebel stammen aus dem bei den Servos mitgelieferten Sortiment, sind aber für den Einbau umgearbeitet, wie z.B. das Langloch an der Stellschwelle der Weiche. Gelagert sind die Hebel auf Messingdrehteilen, die in der Grundplatte versenkt mit 2K-Kleber "einzementiert" sind. Mal wieder ein paar Teile drehen mit Gewinde schneiden hat zwar aufgehalten, aber auch mal wieder richtig Spaß gemacht.

Damit ist die SBF-Ausfahrt jetzt auch mechanisch komplett. Die nächsten Arbeiten sind: Die Gleise im Nachbarsegment "SBF-Mitte" montieren - dazu braucht's die Ausfahrt als Lehre. Dann der Einbau der Ausfahrt in die Anlage, Feineinstellung der Gleishöhen und noch ein paar Restverkabelungen zu den beiden in letzten Beitrag vorgestellten Schalttafeln. Wird also ein Weilchen dauern, bis es wieder etwas Berichtenswertes gibt.

Euch inzwischen einen guteN Rutsch!

Viele Grüße,
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Fr 28. Dez 2018, 13:52 
Hallo Wolfgang,
ich finde Deine Lösung mit den Winkeln irgendwie interessant, vielleicht weil ich den entgegengesetzten Weg gehe. Durch die Fixierung des Drahtes am Servoausleger und im Winkel hast Du zwei Fixpunkte. Der Hebelarm zum Servo ist relativ lang, der zum Stellschwelle recht kurz. Die Kraftübertragung ist somit relativ groß (last x Lastarm …). Daher auch meine Frage, ob Du die Feder drin läßt. Durch den kurzen Lastarm hast Du aber da auch nur einen kleinen Federweg. Die Positionierung des Servos muss also relativ genau erfolgen. Ich fixiere meinen Federdraht zweimal am Servoausleger und an der Stellschwelle. Dadurch habe ich einen relativ großen Federbereich, die Positionierung des Servos ist dann nicht kritisch, der Anpressdruck wird halt etwas größer oder kleiner.


Gruß aus KerpeN

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Neues ... Anlagenplanung
BeitragVerfasst: Fr 28. Dez 2018, 16:20 
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Registriert: Fr 8. Dez 2006, 12:39
Beiträge: 1698
MoiN Helmut,

stimmt. Bei meiner Winkellösung mit Drehpunkt im Winkel ist die Weiche auf der Seite der großen Kräfte, aber geringen Wege und Federungen. Es ist auch praktisch unmöglich, die Weichenzungen von Hand zu verschieben.

Der Stelldraht kann in Höhe der Stellschwelle (etwa 12 mm über dem Loch im Winkel) noch etwa 5 mm Weg machen, also ist ein kleiner Bonus für ungenaues Positionieren noch drin. Die Positionierung ist - wenn man die sinnigste Arbeitsfolge erstmal raushat - dann doch relativ einfach:

Der Winkel kriegt auf seiner Standfläche ein Klebepad, das erstmal von der Servoseite aus durchgepiekst wird, damit man einen Anhaltspunkt hat. Der Stelldraht wird recht lang gelassen und kriegt seinen Schrumpfschlauchknubbel. Er wird dann durch die Stellschwelle gesteckt und dann mit seinem freien Ende durch den Winkel und den Mitnehmer am Servoarm gefädelt. Dann wird der Servo so positioniert, dass der Stelldraht etwa mittig durch das Loch im Mitnehmer geht oder wenigstens gerade bleibt. Dann den Stelldraht entsprechend kürzen.

BesteN Gruß,
Wolfgang

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