Baustellenmodul

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Re: Baustellenmodul

von Helmut » 23 Okt 2019, 01:01

Hallo Michael,
danke fürs Lob, aber zum Supermodul fehlt noch einiges.

Zum Thema Pfeiler: bei der Planung habe ich mit den Pfeilern im Vorfeld mit mir gehadert. Weitere wären zu eng gewesen. Daher lasse ich das so.

Zur Alterung bin ich noch nicht gekommen, habe ich aber im Hinterkopf.

Alterung des Krans: ja, aber später.

Mir rennt gerade die Zeit davon und daher …

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Baustellenmodul

von MHAG » 22 Okt 2019, 09:30

Hallo Helmut,

das sieht aber schon mal sehr gut aus! :D
Das Geländer rundrum gefällt mir sehr, das Hilfsgerüst wirkt auch klasse :)

Mir sind jedoch noch drei Punkte aufgefallen:
  • Bei der Spannweite der Decke wirst Du ein statisches Problem haben, meiner Meinung nach fehlen zwei Säulen in der Mitte (links ist ja das Treppenhaus etc.). Die wären dann auch schon fertig wie die hintere Reihe, vorne wird noch gearbeitet.
  • Eine so schön gepflegte Betonoberfläche ohne irgendwelche Flecken habe ich noch nirgendwo gesehen ;) Da reicht wahrscheinlich etwas Wasser vom Malen mit Wasserfarben (die Dreckbrühe vom Pinselauswaschen)
  • Der Kran könnte ein paar Rostspuren vertragen, vor der Ausstellung sollten Wasserfarben locker reichen (mit wenig Wasser und etwas Spülmittel hält das auch auf Plastik, ist aber abwaschbar)
Jedenfalls bist Du auf dem Weg zu einem Supermodul! Ich warte mit Spannung auf neue Ergebnisse :)

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Baustellenmodul

von Helmut » 21 Okt 2019, 21:53

Hallo,
für mich hat der Endspurt begonnen. In 10 Tagen geht's in KerpeN zur Ausstellung. Daher werden jetzt nur noch die letzten Arbeiten auf den verschiedenen Modulen umgesetzt, Flurschäden beseitigt usw. Viele Ideen - so auch die Stützen - werden umgesetzt, aber erst ab der üblichen Regenerationszeit nach der Ausstellung.

Meine Wochenendarbeit seht Ihr hier. Die mittlere Einschalung hat ein Arbeitsgerüst aus Neusilber erhalten. Michael hat mal sinngemäß geschrieben, dass man mit mehreren Techniken am besten zum Ziel kommt. Dem kann ich hier nur zustimmen.

Bild

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Baustellenmodul

von MHAG » 21 Okt 2019, 13:21

Hallo,

weil ich noch eine Idee hatte, wie man so eine Stütze bauen kann, habe ich diese Idee umzusetzen versucht.
Der Unterschied zu vorher (mit der zweiten Isolierung) ist, dass die Griffe und die Muffe aus einem Stück Draht gebogen und gewickelt werden, also 3-4 mal um die Stecknadel mit der Isolierung wickeln (so eng wie möglich) und dann aus den Enden die beiden Griffe biegen (einer nach oben , der andere nach unten). Mit ein wenig Nagellack habe ich noch farblich nachgeholfen. Und wenn mir die Stecknadel nicht die "Biege" gemacht hätte und der Sockel gerade geblieben wäre, sähe es ganz vernünftig aus:

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Zumindest für "weiter drin im Gebäude" würde ich auf die Griffe verzichten und die zwei Isolierungen übereinander schieben, gut sichtbar ist die Wickelmethode vielleicht besser.
Oder man klebt die Griffe stumpf mit Sekundenkleber auf die zweite Isolierung... :P

Helmut, Deine Baustelle! :mrgreen:

Viele Grüße 8-)
Michael

PS: Den Virus konnte ich an der Garderobe abgeben :lol:

Re: Baustellenmodul

von InterCargo » 15 Okt 2019, 19:51

Hallo Michael,

:P herzlichen Dank für deine Beschreibung / Bastelei / und den toll bebilderten Bericht :P :!:

Jetzt wissen wir, was du meinst und wie du es meinst.

K l a s s e :!:

Weiterhin gute Besserung, dass du deinen Virus los wirst ;)

Schöne Grüße

vom

InterCargo

Re: Baustellenmodul

von MHAG » 15 Okt 2019, 09:13

Guten Morgen allerseits!

Bitteschön :) -- wie gewünscht :D :
Bin allerdings auf eine Vereinfachung gekommen, so ist die Stütze selbst jetzt eine einfache Stecknadel. Dazu die Isolationen von zwei verschiedenen Drähten, etwas Karton und ganz feine Litzen (hier aus einer Abschirmung). Alles zusammen auf einem Bild:

Bild

Vom dünnen Draht habe ich etwa 12mm (*) der Isolierung verwendet und die Stecknadel da eingefädelt. Die Stecknadel habe ich vorher mit einem Feuerzeug am Kopfende ausgeglüht, deshalb die dunkle Farbe, braucht´s aber nicht, wenn man alles lackiert... Ein kleines Stück (etwa 1,5-2mm) von der Isolierung des dickeren Drahtes schob ich dann über die dünne Isolierung auf der Stecknadel bis an das obere Ende als "Schraubmuffe". Aus den feinen Litzen habe ich dann die Griffe geformt. Die Stecknadel stach ich danach durch den Karton (und ließ sie darin stecken), worauf ich alles mit Sekundenkleber gesichert habe. Erst nach dem Aushärten habe ich den Karton zurechtgeschnitten und alles mit einem roten Edding eingefärbt. So sieht das dann aus (die Stecknadel hat immer noch ihre Originallänge, praktisch beim Aufstellen = Einstechen ;) ):

Bild

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Bild

(*) je nach der gewünschten Stützenhöhe ist der feste Teil mindestens 2/3 der (sichtbaren) Länge des herausziehbaren Teils. Also sollte bei einer Raumhöhe von 3m der feste Teil etwa 2m Länge haben. So als Anhaltspunkt, es gibt verschiedenen Stützenlängen -- soweit ich gesehen habe von 0,5m bis 5m.

Da kann man sicher noch einiges verbessern und optimieren, die Griffe kann man sich wahrscheinlich auch sparen, wenn die Stützen tiefer im Raum stehen und man da nicht gut hinsehen kann.
Und jetzt ran ans Nähkästchen und im unbeobachteten Moment Stecknadeln mopsen für die Baustelle! :lol:

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Baustellenmodul

von InterCargo » 14 Okt 2019, 13:21

MHAG hat geschrieben:
14 Okt 2019, 12:20

Und ja, solche Drehstützen sind da praktisch Pflicht.
Ein Vorschlag für den Bau: gestreckter isolierter Klingeldraht, in raumhohe Stücke geschnitten und zu einem Drittel abisoliert. Als Bodensockel eine kleine Papierscheibe aus einer Stanze mit 2mm Durchmesser am isolierten Ende stumpf ankleben. Alles in einer Farbe spritzen, der abisolierte Teil wird dann extra "verdreckt" (ölig). Knapp beim Ende der Isolierung zwei dünne Drähtchen rechts und links verdrillen, mit etwa 4mm Überstand abschneiden und als Handgriff nach unten biegen.

Viel Erfolg und viele Grüße 8-)
Michael
Hallo Michael,

solche Drehstützen würden mich auch interessieren, kannst du uns vielleicht - wenn-du-die-Zeit-findest - mal nach deiner Beschreibung
einen Prototyp einer selbst gebastelten Drehstütze basteln & fotographieren,
damit wir wissen, wo du hin willst ;) :?:

Fragt der

freundlich grüßende

ICG

Re: Baustellenmodul

von MHAG » 14 Okt 2019, 12:20

Hallo Helmut,

diese Aussteifungen der Fenster- und Türöffnungen brauchst Du nur bei den Fertigteilen (vor allem beim Transport wichtig), meistens bleiben die aber danach noch längere Zeit drin... Falls Betonguss erfolgt und die Öffnungen durch Schalungen entstehen, werden auch diese meistens verstärkt (wenn die Schalung den Druck sonst nicht halten kann).
Bezogen auf Deine Baustelle:
Bei der Halle und den Fertigteilen: Ja, Aussteifung empfehlenswert
Beim Bürobau: Nicht notwendig.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass weder das Fenster noch die Türen einen Sturz haben! Ein ziegelhoher Streifen aus dünnem Papier in betongrau sollten Abhilfe schaffen (auf beiden Wandseiten ;-) ).

Und ja, solche Drehstützen sind da praktisch Pflicht.
Ein Vorschlag für den Bau: gestreckter isolierter Klingeldraht, in raumhohe Stücke geschnitten und zu einem Drittel abisoliert. Als Bodensockel eine kleine Papierscheibe aus einer Stanze mit 2mm Durchmesser am isolierten Ende stumpf ankleben. Alles in einer Farbe spritzen, der abisolierte Teil wird dann extra "verdreckt" (ölig). Knapp beim Ende der Isolierung zwei dünne Drähtchen rechts und links verdrillen, mit etwa 4mm Überstand abschneiden und als Handgriff nach unten biegen.

Viel Erfolg und viele Grüße 8-)
Michael

Re: Baustellenmodul

von MiG » 13 Okt 2019, 23:02

Hallo Helmut,

auch von mir ein dickes Lob , deine Baustelle sieht wirklich sehr gut aus :!:.

Baustromverteiler kann man auf einer Baustelle nie genug haben. Ich würde mindestens einen vor die Halle, nähe Eingang und im Büroanbau auf jeder Etage , nähe Treppenhaus einen Verteiler stellen.

Zum Thema Abstützen kenne ich das so, das die gesamte Geschoßdecke abgestützt wird. Die Stützen bleiben dann auch so lange stehen, bis die nächste Geschoßdecke , die auch komplett abgestützt werden muß, auch ausgehärtet ist. Den Abstand von Stütze zu Stütze würde ich so auf ca. drei Meter schätzen. Auf den Stützen liegen dann auch meistens Kanthölzer oder "Dokaträger" .
Unter "Doka Stütze " findest du aber sicher auch ein paar Bilder im Netz.

Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie ein LKW ,voll beladen mit Drehstützen, auf deiner Baustelle angekommen ist und darauf wartet per Kran oder Radlader entladen zu werden. ;)

Viele Grüße,
Micha

Re: Baustellenmodul

von Helmut » 13 Okt 2019, 10:35

Hallo zusammen,
danke fürs Lob :) .

Die Idee mit der Kabeltrommel nehme ich auf, aber wahrscheinlich erst später. Da die Geschoßdecke abnehmbar ist, ist das kein Problem. Aktuell steht bei mir die Abstützung der Öffnungen auf dem Plan, da das gut sichtbar ist. Michael hat das ja in einem Posting ins Gespräch gebracht. Hier habe ich aber ein paar Fragen.

1. Bei der Hall wird ja mit Betonfertigteilen gearbeitet. Stützt man da auch ab.
2. Die großen Öffnungen des Bürogebäudes würde ich auch gerne abstützen. Ist das realistisch?

Gruß aus KerpeN
Helmut

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