Modullayout mit Timesaver

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Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 02 Feb 2026, 17:18

Hallo zusammen,
so eine Verkabelung eines weichendurchseuchtes Modularrangement braucht einfach Zeit, da kann ich nicht viel berichten, außer das es langsam vorwärts geht. Parallel dazu mache ich mir Gedanken zu dem Hauptgleisbildstellpult auf der Bedienerseite. Hier mal der schematische Gleisverlauf. Im Gegensatz zu den bisherigen Zeichnungen ist die Bedienerseite unten und die Zuschauerseite oben, also mit der Blickrichtung des Bedieners. Die Gleisnummerierung ist nicht bahnkonform, sondern dient nur zur Diskussion.

Bild

Da ich von Natur aus faul bin und die Anlage sowohl analog wie auch digital einsetzen möchte, habe ich mir überlegt, die Spannungszuordnung 2 Streckenspannungen, Industrie- und timersaverspannung aus der Weichenstellung zu ermitteln und über Relais zu schalten. Im Industriegebiet und im Timesaverbereich erfolgt die Weichenschaltung mittel Kipptastern oder -schaltern. Nur bei den Stecken (Gleis 4 und 5) und den Ein- bzw. Ausfahrten in das Industriegebiet (Gleis 3) bzw. in den Inglenook (Gleise 6, 7, 62,71, 72) möchte ich mit Start/Zieltastern steuern.
Beispiele:
Taster Gleis 4 links und Taster Gleis 3 schaltet die Einfahrt von links in das Übergabegleis 3
Taster Gleis 4 rechts und Taster Gleis 3 schaltet die Ausfahrt aus dem Übergabegleis 3 ins Gleis 4 nach rechts.

Bei dem Inglenook überlege ich noch: Einfahrt von der Strecke nur in Gleis 6 und 62, oder auch in 7, 71 und 72. Lasse ich die Ausfahrt aus dem Inglenook nur über Gleis 6 oder auch über Gleis 7 zu? Ich persönlich tendiere momentan dazu, die Spannung des gesamten Ingelnooks auf die Streckenspannung umzuschalten.

Der nächste Punkt ist die Signalisierung: Die Einfahrsignale der Streckengleis dürften sich außerhalb des Modularrangements (Stichwort Bremsweg), müssen also erstmal nicht berücksichtigt werden. Für die Ausfahrt aus Gleis 3 auf die Strecke in die Gleise 4 bzw.5 würde ich an Gleis 3 in beide Richtungen Ausfahrsignale in Kombination mit Rangiersignalen vorsehen. Den gleichen Signaltyp würde ich an Gleis 6 und 7 vorsehen. Was haltet Ihr davon? Für die restlichen Gleise würde ich entweder gar keine oder Zwergrangiersignale (evt. Attrappen). Wie ist Eure Meinung dazu?

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 01 Jan 2026, 17:52

Hallo,
nach längerer Pause habe ich mal wieder am Industriegebiet gebastelt. Die Gleise des linken Segments liegen, aber die Anschlusskabel sind nur unter die Platte geführt und müssen jetzt entwirrt und angeschlossen werden.

Bild

Das dauert doch länger als man denkt :o .

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 30 Sep 2025, 23:08

Hallo,
ich habe meinen Denkfehler am Modell entdeckt: Da ich an dieser Stelle eine einfache Kreuzungsweiche verbaut habe, war es nicht so schnell sichtbar. Es gibt 4 Einstellungen der äußeren Herzstücke in Abhängigkeit von der Stellschwellen.

Stellung der Schwellen
1 1 gerade A
1 2 Abzweig a
2 1 Abzweig b
2 2 gerade B

Das ganze muss ich, wenn mal wieder etwas Zeit ist, in der Realität probieren. Danke für Eure Hilfe.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von MHAG » 30 Sep 2025, 16:27

Hallo Helmut!

Wenn ich das richtig gesehen habe, ist da eine EKW eingebaut -- die ist etwas gemein beim Denken ;) Da muss man so tun, als wäre es eine DKW und entsprechend die beiden Antriebe schalten... auch wenn ein Fahrweg "Bogen" garnicht existiert (es fehlen zwei Zungen und Bogenschienen). Die beiden "Gerade-Fahrwege" sind als zwei einzelne Fahrwege zu betrachten, die nicht gleichzeitig bzw. mit der gleichen Antriebsstellung einstellbar sind. Ich weiß, da ist erst mal ein Knoten im Hirn... :lol: Kenne ich nur zu gut! :roll:
EDIT: Sehe gerade, Jörg war schneller in der Erklärung :)

Zur Polarisations-Knobelei: Ich habe jetzt einfach mal die drei unterschiedlichen Situationen für die linke Seite aufgemalt, ich hoffe, dass ich nichts übersehen habe. Passt das aus Deiner Sicht so?
Bild
Die Farben sollen nur die unterschiedlichen Polarisationen verdeutlichen, sind nicht als +/-/~~ zu sehen.
Der nächste Schritt wäre dann, in einer Matrix einzutragen, wie die einzelnen Antriebe für einen Fahrweg geschaltet werden müssen und wie die Abschnitte a bis i dabei gepolt sein sollen.
Evtl. kann es sinnvoll sein, die Spannungsversorgung eines Abschnitts von einem anderen Abschnitt abzugreifen und nicht von der Versorgungsleitung, das sollte man dann unter Umständen berücksichtigen.

Aber vielleicht bist Du ja schon weiter mit der Versorgungsüberlegung, dann vergiss die Zeichnungen oben...

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Modullayout mit Timesaver

von Jörg D » 30 Sep 2025, 16:05

Nein, die geraden Durchfahrten sind die beiden oberen Bilder.
Und dort stehen die beiden Weichenantriebe genau entgegengesetzt.
Bei einer "echten" DKW gibt es keine Stellung, in der gleichzeitig beide geraden Durchfahrten möglich sind.
Das gibt es nur bei den alten DKW von Minitrix mit nur einem Antrieb, die "beide gerade" und "beide Abzweig" konnten.

Gruß
Jörg D

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 30 Sep 2025, 12:32

Hallo Jörg,
Jörg D hat geschrieben: 30 Sep 2025, 08:32 Die beiden äußeren Herzstücke werden über die Weichenantriebe umgeschaltet. Hier ist nur zu beachten, dass die Polarisierung jeweils vom gegenüberliegenden Antrieb kommt.
ja, das habe ich verstanden. Mein Denkproblem ist, dass doch beide "Gerade"-Varianten die gleichen Weichenstellungen haben, aber unterschiedliche Polarität der äußeren Herzstücke (blau / blau bzw. rot / rot). Das bekomme ich aber nicht mit der Umpolung der Weichenantriebe hin. Außer, beide Stellschwellen müssen umgestellt werden?

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von Jörg D » 30 Sep 2025, 08:32

Moin Helmut!

Das Schema auf der Seite der Dortmunder stimmt schon.
Das einzige verwirrende ist, dass der obere (rote) Teil mit einem Anschluss am mittleren Herzstücken dargestellt ist, der untere (blaue) mit einem Anschluss an der Schiene.
Diese beiden mittleren Herzstücke, die auch bei Peco bedrahtet sind, bleiben immer gleich in der Polarität. Bei Dir müssen sie dann nur zwischen den Reglern umgeschaltet werden.

Die beiden äußeren Herzstücke werden über die Weichenantriebe umgeschaltet. Hier ist nur zu beachten, dass die Polarisierung jeweils vom gegenüberliegenden Antrieb kommt.
Wenn Deine Fahrstromumschaltung auf der DKW aus der Weichenlage abgeleitet werden soll, dann musst Du dafür zum Weichenantrieb parallel ein Relais schalten. Das habe ich bei mir auch so gemacht. Damit wird die Stromversorgung der DKW (in den Bildern rot und blau) komplett von einem auf den anderen Regler umgeschaltet.

Gruß
Jörg D

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 30 Sep 2025, 07:52

Hallo,
auch wenn das Weiterbasteln hier etwas zurückgestellt ist, beschäftigt mich der Anschluss der DKW's in der Hauptstrecke, akutell die DKW bei k.

Bild

im Netz habe ich Kommentare gefunden, dass der Anschluss der Polarisierung ganz leicht wie bei den anderen Peco Weichen ist, die Weichen sind nur ineinander geschoben. Wenn ich die Anschlüsse allerdings durchmesse bzw. mit das Schema auf https://modellbahn-dortmund.de/tipps/el ... Gleis.html ansehe, komme ich zu anderen Ergebnissen. Ich benötige auf der Seite die beiden oberen (geraden) Fahrwege und den Abzweig unten rechts. Wenn ich die beiden geraden Fahrwege betrachte, ändert sich die Polarität der Herzstücke, obwohl die Stellung der beiden Stellschwellen identisch ist. Ich habe mir jetzt überlegt, dass die Stellung der Weiche (Rückmeldung des Flüsterantriebs) oberhalb von C ausgewertet wird, um die Polarität der DKW Herzstücke zu bestimmen. Meine Fragen sind jetzt:

Sind meine Überlegungen richtig oder habe ich einen Denkfehler? So einfach wie zwei separate Weichen finde ich das nicht.

Hat jemand eine bessere Idee?

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von Helmut » 04 Aug 2025, 23:14

Hallo,
dieses WE habe ich mal etwas an der linken Einfahrt in das Industriegebiet gearbeitet, sprich Gleise verlegt. Es geht erschreckend langsam, aber neigt sich doch allmählich dem Ende :) .

Bild

Die Hauptstrecke sieht dann aktuell so aus:

Bild

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Modullayout mit Timesaver

von N-Wolfgang » 16 Jul 2025, 21:04

Hallo Michael,

ich hatte bei der Konstruktion auf der CAD-Anlage versucht, Schalter in allen möglichen und unmöglichen Positionen einzupassen, aber da gab’s keine so richtig überzeugende Lösung. Also hatte ich das Problem pragmatisch gelöst … weniger ist manchmal mehr.

Der Schalter ist ja auch einfach auf der Holzplatte montiert und eingestellt. Blöde ist halt, wenn man den Schalter nur minimal anders positionieren will - Geht nicht, weil die Befestigungsschraibe natürlich wieder ins alte Loch rutscht. Aber zwischenzeitlich habe ich festgestellt, dass der Schalter auch nur mit einer Schraube sehr sicher befestigt ist. Und damit lässt er sich notfalls auch ein kleines Stück schwenken und so der Zeitschaltpunkt ggfs korrigieren.

Aber, womit Du recht hast, viel Elastizität und Verformung lässt der Antrieb nicht zu. Das war auch durchaus so beabsichtigt. Allerdings erzeugt der Servo umso weniger Stellweg, je näher er an seine Endlage kommt, so dass das wieder zur geringen Elastizität passt. Ich wollte eben das andere Extrem, dass alles so nachgiebig ist, dass der Servo von einer Endlage in die andere rauscht, ohne dass sich die Weiche selbst auch nur einen mm bewegt, vermeiden.

Meine Gedanken gehen da in eine etwas andere Richtung, aber das muss noch ausexperimentiert werden: Ich würde künftig die Stellfeder in Weiche drin lassen. Sie stellt auf jeden Fall sicher, dass die Weichenzungen richtig liegen. Beim Stellvorgang wird die Stellschwelle, sobald die Feder zuschnappt, den Servo überholen. Wenn ich den Stelldrahtdurchmesser auf 0,6 mm reduziere, hat er einerseits mehr Spiel im Loch der Stellschwelle und wird auch etwas nachgiebiger, damit die Ruppigkeit der Feder zum Antrieb etwas gedämpft wird. Damit hätte dann der Antrieb etwas mehr Fehlertoleranz, ohne dass ich selbst Federn wickeln muss.

LG
Wolfgang

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