Hallo Michael
Ich habe mir das auch schon mit den Microcontrollern überlegt. Habe mich aber aus folgenden Gründen dagegen entschieden:
1) Mein Alter. Und die Technik geht so schnell vorwärts ,da sind die Dinger in 10 Jahren veraltet und ich habe wieder das Problem, falls was kaputt geht, nochmal von vorne anzufangen. Falls ich dann noch dazu in der Lage bin.
2) Die Reparaturfreundlichkeit. Ich habe jetzt beim Sechsachser gesehen wie leicht einfache Schaltungen, die von dir super entworfen und dokumentiert, zu entstören sind, und selbst als nicht Erbauer eine Chance hat, fremde Anlagen wieder ans laufen zu bringen aufgrund der *primitiv*
Technik.
3) Der Materialaufwand. Was ich brauche für Diodenmatrix ( falls ich das so mache ) und an Relais ist alles in meinem Fundus vorhanden.
Eng wird es bei Litze für Sub D Stecker und Buchsen, die dürfen ja nur einen bestimmten Durchmesser haben und gut Strom leiten können.
Und natürlich die billigen Chinataster, die Mobahner ja immer gern verwenden. Weiteres Baumaterial wie Holz u.s.w. hat ja jeder Mobahner im Vorrat.
4) Der finanzielle Aufwand hält sich in Grenzen, und das imaginäre eingesparte Geld kann ich dann in eine gut erhaltene Taigatrommel oder Ludmilla investieren
5) Ich bin Spielbahner und die Anlage muß möglichst immer sofort laufen, ohne das ich im Schattenbahnhof rumkrieche oder Fehler beseitige bevor überhaupt ein Zug fährt. Aber das ist ja auch von der Qualität und dem handwerlichen Geschick des Erbauers abhängig.
Den alten PC wollte ich auch nicht mehr reparieren, da wie du sagtest die IC nicht mehr verfügbar sind, die CPU`s in Maschinensprache programiert waren und ich keinen Eprommer und UV Löschgerät mehr habe. Ich schlechte Augen habe und die Verdrahtung der Europakarten mittels Fädelstift und hauchdünnem Lack isoliertem Kupferdraht ausgeführt war. Und darauf Fehler zu suchen muß ich jetzt nicht mehr haben.
Also, trinken wir noch ein Eierlikörchen, das Leben muß ja irgendwie weitergehen.
Gruß an Alle
Der Arnold160 der...u.s.w.