Exitus, Super Gau. Anlage tot.

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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von Samms710 » 06 Sep 2026, 11:00

Hallo arNold160, hallo zusammeN,

saubere Arbeit, Respekt.

Interessant finde ich die aufgelöteten Kabelhalter auf der Platine, das habe ich so noch nicht gesehen.

Eine Fehlersuche ist doch das „Salz in der Suppe“ und eine Erleichterung wenn der Fehler gefunden
und behoben werden kann. Dann spüre ich noch Leben im Hirn und in den alten Knochen.

Das Ansatzstück mit der Industriebrache gefällt mir sehr gut, weitläufig und gut umgesetzt.

Ich beobachte weiter, schönen Sonntag.

Freundlich gegrüßt aus KEU, Samms710

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von scabaNga » 06 Sep 2026, 09:54

Hallo Arnold160,

bei Deinen tollen Kabelbäumen (meine ich wirklich so, meine "Kabelbäume" sehen ganz anders aus! ;) ) kam mir unweigerlich ein Bild in den Sinn das ich Euch nicht vorenthalten möchte :lol:

Bild

Links meine Kabel :roll: , rechts Deine 8-)

Viele Grüße
Mike

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von MHAG » 06 Sep 2026, 01:11

Hallo Arnold160!

Das sieht bisher sehr sauber und ordentlich aus! :) Hoffentlich lässt sich das in dieser Art fortführen und durchhalten ;)
Ich hatte auch mal ein (neues) Relais, bei dem ein Spulendraht nicht richtig "entkackt" wurde und demzufolge nicht immer Kontakt zur Anschlußfahne hatte. Je nachdem, wie ich das offene Relais zuvor angefasst hatte, schaltete das Teil — oder eben nicht. Habe auch lange gebraucht, das zu finden :roll:

Bei Dir füllt sich langsam das Stellpult mit Draht :lol: ; davon bin ich leider noch weit entfernt :( Aber sehr interessant, das Schritt für Schritt mitlesen zu dürfen.

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von arnold160 » 05 Sep 2026, 12:09

Moin Mobahner,
weiter gehts, nachdem ich tagelang nach einem Fehler gesucht habe. :evil:

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Der Kabelstrang für die Weichen auf der linken Plattenseite ist verbaut. Ging schnell weil die Lötösenstreifen genug Platz für Lötkolben und dicke Finger lassen. Entgültig ausgebunden wird erst wenn fast fertig. Zum Einbinden des Kabels habe ich Schaltdraht genommen. Der hält die Litze gut in Form wie zu sehen.

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Mehr Kummer bereiteten mir die Relais auf der Lochrasterstreifenkarte. Da gab es an 2 Kontakten kalte Lötstellen, die zu unglaublichen Fehlerbildern führten. Da ich selten mit Wechselstrom arbeite, war das völlig neu für mich. Ein Weichenantrieb schnarrte nur wenn er geschaltet wurde. Antrieb ausgebaut, geprüft, eingebaut, nichts tat sich mehr. Anderen Antrieb eingebaut, Funktion. Weiche mit neuem Antrieb angebaut, Supi , Funktion.
Das hat Nerven gekostet. Am nächsten Tag nochmal getestet, Antrieb schnarrt. Relais und Kontakte durchgemessen, alles in Ordnung. Eingeschaltet,
nichts tat sich mehr, Weiche schaltet garnicht.
Ich dicken Hals. Am nächsten tag alles abgelötet und Stück für Stück nach Methode Intercargo angeschlossen und geprüft. Als ich dann zur Relaiskarte kam viel mir auf, das an 2 Wechslern doch zu kleine Lötpunkte waren. Narürlich kann man auf solchen Karten mit den schmalen Abständen zwischen den Kupferstreifen keine großflächigen Lötpunkte machen. Als ich die Relais dann nachgelötet und die Kontaktstelle zwischen Relaispin und Kupferstreifen nochmal mit frischem Zinn nachgearbeitet hatte, war der Fehler weg. 8-) Eine Sichtprüfung von noch nicht eingebauten Relais zeigte an den Lötpins Oxydation, was nicht bei allen Relais der Fall war.

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Auch unter der Anlage wurde gearbeitet. Eine Weiche war mit einer anderen vertauscht. Ist früher auch aufgefallen, aber beim programmieren des PC wurden einfach die Ports getauscht. Hatte ich vergessen und natürlich das alte Fehlerblatt entsorgt. :oops: Damit ich keine Nackenstarre bekomme, hab ich als Kopfstütze eine Kindersitzerhöhung vom Enkelchen und ein Reisekissen benutzt. :D

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Jetzt gibt es auch auf dem Steuerpult eine grüne LED, die zeigt das Strom eingeschaltet ist. Es gibt immer ein unangenehmes kribbeln in den Fingern wenn man mit 230V in Berührung kommt. Schlimmer ist, daß das Werkzeug was man gerade in der Hand hat, unkontrolliert durch die Gegend fliegt...... :o

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Das ist die letzte Arbeit die ich in Angriff genommen hatte, bevor der PC abkackte.
Jürgen und Intercargo meinten, das Ausziehgleis wäre zu kurz. Wenn zwei versierte Mobahner das gleiche bemängeln, muß ich natürlich tätig werden, wie auf dem Foto zu sehen. Das soll eine Industriebrache darstellen, wo die Natur schon kräftig wuchert. Die Idee von Intercargo die Gleise im Tunnel enden zu lassen hab ich umgesetzt. Es zeigte mir, wie schön man ein Modul detalliert am Schreibtisch aufbauen kann. Ein Styrodurklotz mit Dunnelportalen aus der Restekiste und anderen Krams veredelt. :mrgreen:
So weit der Stand der Dinge und schönes WE.
Freundlich und so... der arnold160

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von Helmut » 25 Aug 2026, 22:41

Hallo Arnold160,
das sieht wirklich sehr sauber aus. Als Alternative zum Löten an SubD Steckern oder Buchsen habe ich für mich welche mit Schraubanschlüssen gefunden. Mir gefällt das gut, da ich immer mehr Nervenkribbeln bedingt durch Diabetes in den Fingern spüre.

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Im Internet (z.B. Amazon) habe ich von 9-50 polig alles gefunden. Sicherlich braucht das mehr Platz und ist auch etwas teurer, aber Fummelarbeiten kann ich nicht mehr so richtig.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von arnold160 » 25 Aug 2026, 15:57

Moin,
@ Michael
Abschluß auf 25 polige Sub-D.
Bei deinem Vorhaben würde ich auf Digital gehen. Bei sovielen Funktionen die du schalten willst würden Kabelbäume ihren Namen zu Recht tragen.. :lol:
Aber der Verdrahtungsaufwand spielt sich dann unter der Platte ab, es sei denn du baust mit Modulen. Dann ist das Löten zumindest einfacher. Es ist in meinen Augen schon etwas snobistisch :mrgreen: auch die Schuppentore elektrisch zu betätigen. Aber wenn man`s kann, warum nicht.

Es geht weiter. Relaiskarte fertig verdrahtet. Wenn ich Litze genommen hätte müsste es ja verlitzt heissen.

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Ich habe relativ steifen Draht verwendet, weil ich dem Ganzen eine vordefinierte Form geben musste und da nicht so viele Kabelhalter verbauen konnte. Von den Relaiskontakten geht es sofort auf Sub-D über den Kabelstrang der Relaiskarte. Deswegen Draht und Formvorgabe.
Wie ich allerdings ohne groß zu schmoren auf die Sub-D Stifte komme weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall nehme ich dafür Litze.
Früher habe ich die benötigte Länge der Litze ungefähr abgemessen und die Sub-D Buchse oder Stecker in einem kleinen Tischschraubstock eingeklemmt und die Litze verlötet. Anschließend die Buchse wieder eingebaut. Was dann an Litze zulang war wieder passend abgeknipst, abisoliert
angelötet.
Als nächstes werde ich die Matritzen bauen und an den Tastern befestigen. Dann weiß ich ungefähr die zu verlegenden Kabelwege von Matrix zu den Relaislötösenstreifen und da die Kabel für die Stromkreise integrieren, die auch auf Leiste abgeschlossen werden.
Soweit der Plan, aber der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis am größten. 8-)
Also demnächst mehr.
Wie immer freundlich grüßt der alte Diesel

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von MHAG » 24 Aug 2026, 12:08

Hallo Arnold160,

wieviel-polig sind denn die SubD-Verbindungen? Gibt ja einiges an Auswahl. Die Aussparungen im Gehäuse sehen nach 25-polig aus -- reichen die 100 Pole?
Bin derzeit immer noch am Überlegen, ob ich meine Verbindung Stellpult-Anlage über so eine dicke "Nabelschnur" mit Einzelverbindungen zu jedem gesteuerten Element (deutlich über 50 Weichen, dazu weitere Elemente wie Lokschuppentore, Signale, Drehscheibe, Abstellgleise,...) aufbauen soll oder im Stellpult digitalisiere mit Encoder, einem "dünnen Buskabel" und Decoder unter der Anlage... Wobei ich bei den Encodern für eine große Anzahl an Tastern noch nicht fündig geworden bin. Die Meldungen von der Anlage ins Stellpult kommen dann auch noch dazu.
Jedenfalls sieht Dein Stellpult-Inneres sehr sauber gebaut und geordnet aus! :) Und die Idee mit den Lautsprecherklemmen finde ich auch gut, deren Klemmöffnung sollte auch für dickere Leitungen reichen. :D
Ich verfolge das aufmerksam weiter :!:

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von arnold160 » 23 Aug 2026, 16:21

Hallo Helmut,
das Stellpult ist abtrennbar. Die alte Anlage ist mit Sub D nach außen geführt worden, die Stecker nutze ich jetzt. Ich komme mit den 4 schon eingebauten Sub-D Buchsen aus. Eine Adapterkarte hab ich mir schon vor zig Jahren auf einer Europakarte aufgebaut. So kann ich auch im Betrieb messen.
Das wird aber bei der einfachen Elektrik der jetzigen Ausführung nicht nötig sein. Mal schauen.
Freundlich grüßt der arnold160

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von Helmut » 22 Aug 2026, 20:30

Hallo,
da musst Du wirklich einige Kabel verbauen, aber es sieht so schon mal sehr gut aus. Wird, das Stellpult eigentlich fest angeschossen oder abtrennbar gestaltet?

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von Samms710 » 22 Aug 2026, 12:05

Hallo arnold160,

das sieht nach viel künftigem Kabelsalat aus. 🤔

Bin gespannt wie das weitergeht, saubere Arbeit.👍👍👍

Gutes Gelingen, Grüße aus KEU, Samms710

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