von 111erFredi » 14 Okt 2026, 21:59
Servus Michael,
Dein Nadelbaum gefällt mir, der sieht richtig gut aus !
Auf unserer Vereinsanlage stellen wir Nadelwälder mit Pfeifenputzern dar, die, etwas unregelmäßig zugeschnitten, mit feinen, tannengrünen Sägespänen verfeinert werden. Das wirkt aber nur in Gruppen einigermaßen glaubwürdig. Für einzelne Fichten habe ich eine über 60 Jahre alte Technik meines Vaters wiederentdeckt. Er sammelte damals eine zumindest in Süddeutschland sehr verbreitete Waldmoosart, deren sichtbare Spitzen die Form von Nadelbaumästen recht gut wiedergeben. Nach der Ernte, bei der zur Schonung der Natur heutzutage darauf zu achten ist, das nur die grünen Spitzen abgeschnitten werden, konservierte er das Moos in Glyzerin, welches mit Holzbeize dunkelgrün gefärbt war. Die noch vorhandenen Reste von damals sind bis heute nicht zerbröselt, sondern im Gegenteil noch immer ganz geschmeidig.
So sieht das erwähnte Moos aus, nachdem es geerntet wurde. Unbehandelt vergilbt es nach dem Austrocknen.
Die schönsten Äste werden einzeln an einen Stamm geklebt, bis die entsprechende Baumform erreicht ist. Bei größeren Ästen kann es hilfreich sein, diese an in den Stamm gebohrte Äste zu kleben. Dürre Äste im unteren Teil des Stammes erhöhen die Vorbildtreue noch zusätzlich.
Ein Beitrag über die Materialien und den Selbstbau meiner Laubbäume ist in Vorbereitung.
Viele Grüße
Alfred
Servus Michael,
Dein Nadelbaum gefällt mir, der sieht richtig gut aus !
Auf unserer Vereinsanlage stellen wir Nadelwälder mit Pfeifenputzern dar, die, etwas unregelmäßig zugeschnitten, mit feinen, tannengrünen Sägespänen verfeinert werden. Das wirkt aber nur in Gruppen einigermaßen glaubwürdig. Für einzelne Fichten habe ich eine über 60 Jahre alte Technik meines Vaters wiederentdeckt. Er sammelte damals eine zumindest in Süddeutschland sehr verbreitete Waldmoosart, deren sichtbare Spitzen die Form von Nadelbaumästen recht gut wiedergeben. Nach der Ernte, bei der zur Schonung der Natur heutzutage darauf zu achten ist, das nur die grünen Spitzen abgeschnitten werden, konservierte er das Moos in Glyzerin, welches mit Holzbeize dunkelgrün gefärbt war. Die noch vorhandenen Reste von damals sind bis heute nicht zerbröselt, sondern im Gegenteil noch immer ganz geschmeidig.
[img]https://up.picr.de/51395913rr.jpg[/img]
So sieht das erwähnte Moos aus, nachdem es geerntet wurde. Unbehandelt vergilbt es nach dem Austrocknen.
[img]https://up.picr.de/51395911pr.jpg[/img]
Die schönsten Äste werden einzeln an einen Stamm geklebt, bis die entsprechende Baumform erreicht ist. Bei größeren Ästen kann es hilfreich sein, diese an in den Stamm gebohrte Äste zu kleben. Dürre Äste im unteren Teil des Stammes erhöhen die Vorbildtreue noch zusätzlich.
Ein Beitrag über die Materialien und den Selbstbau meiner Laubbäume ist in Vorbereitung.
Viele Grüße
Alfred