Kleiner Laser für den Hausgebrauch: Was man damit machen kann

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MHAG
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Kleiner Laser für den Hausgebrauch: Was man damit machen kann

Beitrag von MHAG » 30 Jul 2019, 23:26

Hallo Leute!

Wie ich im Thread über die Papp-Fassade versprochen habe, berichte ich über die ersten Erfahrungen mit meinem "kleinen Laser"; der "kleine Laser" ist sowas:
https://www.amazon.de/dp/B07PCJ1QG1?ref ... 461_dpLink
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Da gibt´s noch viele andere, der hat halt schon "Artikelstandort Deutschland", ich wollte mir eventuellen Zoll-Hickhack ersparen. Und er war übers Wochenende da... ;)
Die ersten Schnitte mit den Fensterkreuzen gingen erstaunlich gut, wenngleich ich mich auch kräftig vermessen habe. Da waren die Linien noch "kantengeglättet" (=antialiased), was unsaubere Schnitte zur Folge hatte. Deshalb bin ich auch von den kleinen Fensterscheiben weg zu größeren übergegangen -- ich wollte nur schnell zu neuen Fensterkreuzen kommen. :ugeek:

Aber so kann das Teilchen nur durch Zufall das, was ich gerne hätte.
Also habe ich mich hingesetzt und mich mit dem "Laserchen" beschäftigt.
Deshalb erst mal alles aufzählen:
  • Die "Installation" ist sehr einfach, auf einem USB-Stick ist alles drauf; eigentlich ist nur ein Treiber zu installieren, das Gravierprogramm ist quasi "portabel" und braucht nur gestartet zu werden.
  • Das Netzteil hat zwar einen chinesischen (?) Stecker, doch sind zwei Adapter dabei, unter anderem der für Europa.
  • Am Gerät wird das Kabel vom Netzteil eingesteckt und ein beiliegendes USB-Kabel verbindet es mit dem PC.
  • Die knappe englische Hochglanz-Beschreibung (chinesisch und japanisch ist auch dabei) zum Programm ist mit Bildern (die nicht ganz passen) recht übersichtlich, aber eigentlich nichtssagend :cry: . Man muss mit dem Programm einfach etwas experimentieren.
  • Das Programm ist meistens :shock: intuitiv :o ansonsten probieren :P
Man kann so ziemlich alle (Pixel-)Bilder auf die Arbeitsfläche des Programms ziehen (.BMP, .PNG, .JPG: die habe ich probiert), auch Farb- und Graustufenbilder -- leider können keine Vektorgrafiken verarbeitet werden; die muss man erst umwandeln. Das Programm kann jedenfalls zwischen Schwarz/Weiß und "Discrete Engraving" (Graustufen) umgeschaltet werden. Kontrast, Laserstärke und Graviertiefe lassen sich per Schieberegler einstellen.
Mit einem Cursor-Kreuz kann man den Laser positionieren, wobei sich das Bild im Arbeitsbereich mitbewegt. Hilfreich ist der Button "Frame Positioning", der Laser fährt dann mich schwacher Leistung die Aussenkante des zu lasernden Bildes ab. So kann z.B. ein Stift, der beschriftet werden soll, genau positioniert werden.
Und dann: Start -- und zurücklehnen...
Soweit nach Gebrauchsanleitung ;)

Da ich aber mit dem Teil maßstäbliche Objekte zurechtschneiden will (und das nicht nur aus dünnem Papier), habe ich mir verschiedene Testbilder erzeugt und diese gelasert (87min 18sec bzw. 44min 25sec):

Bild

Bild

Beim ersten bin ich mutig gleich auf 1500 x 1500 Pixel Bildgröße gegangen, das entsprach in dem Programm dann ziemlich genau 75mm x 75mm. Etwas mehr geht wohl noch, 1600 x 1580 Pixel dürften das Maximum sein. Jedenfalls fand ich so heraus, dass 100 Pixel 5mm entsprechen -- schon mal ein sehr angenehmer Umrechnungsfaktor :-)
Weiter konnte ich die Auswirkung von drei Grautönen und Schwarz bei Strichstärken von 1 bis 6 Pixel Breite sehen.
Wenn man sich maßstäbliche Bilder malt, muss man beachten, dass die Kantenglättung vom Programm als "Graustufe" interpretiert wird; gerade bei runden Formen und schrägen Linien kann das manchmal störend sein. Da kommt leider die "Zeilentechnik" des Lasers zum tragen: Jede Zeile wird abgefahren und bei nichtweißen Punkten ein Laserblitz auf die Gravurfläche geschickt (im Prinzip wie ein alter Schwarzweiß-Fernseher). Vielleicht gibt es auch Treiber, die mit Vektorbefehlen den Laser ansteuern, ich habe aber noch nichts passendes gefunden.
Deshalb ist es wirklich wichtig, dass man das zu lasernde Bild als .BMP malt (mit .PNG und .JPG habe ich verschwommene Linien bekommen) und auf saubere schwarze Linien achtet.

Dann zum Lasercut:
Die ersten Fensterkreuze habe ich auf Karton mit 120g/m² (beige) und 160g/m² (blau) gemacht, das hat ohne größere Probleme geklappt. Manchmal blieben kleine Stege unter der Asche, aber die sind schnell mit einem Skalpell durchgetrennt. War wohl auch durch die Kantenglättung verursacht.
Die erste Enttäuscheung kam mit der Graupappe: ok, 1mm Schnittiefe hatte ich nicht erwartet, die Linien waren aber gut graviert (das waren die Testbilder). Bei 0,55mm erhielt ich ebenfalls ein nettes Relief, aber durchgetrennt war da garnichts... :(
Also wieder experimentieren -- dabei kam ich auf die Idee :idea: , ein Bild mehrmals zu lasern: Bingo :!:
Je nach Graupappenqualität ist man bei 0,55mm nach 3 bis 4 Durchgängen im Besitz eines sauber geschnittenen Objekts, bei 0,3mm Stärke schon nach 2 bis 3. Und weißer Karton mit 200g/m² (0,3mm dick) braucht 2 Durchgänge.

Bild

Bild

Bild

Ich habe noch ein paar weitere Qualitäten im Vorrat (Verpackungskarton, einseitig bedruckt mit 0,6mm, Lochkarten mit 0,2mm, Graupappe mit 2mm, und noch so einiges ;) ), bei Gelegenheit werde ich mich da auch "durchprobieren". Auch dünnes Sperrholz steht noch auf der Liste, ebenso wie Kunststoffe. Aber erst mal bin ich mit den Papierwerkstoffen zufrieden.

Momentan lasert der Laser ;) Teile einer Mauer, da habe ich mit Rundungen und Gravuren mal herumprobiert -- was da herauskommt, werde ich bestimmt vorstellen (positiv wie negativ).
Gerade fertiggeworden, es hat dreimal knapp 80min gedauert. Und es hätte noch einen Durchgang gebraucht -- ich war aber zu voreilig :oops: und habe den Laser weggenommen. Muss ich also den Rest per Hand schneiden :( Wiederaufsetzen geht nicht.
Bei Untersuchung mit der Lupe habe ich auch noch einen Fehler gefunden: Horizontale Linien werden als Doppellinie graviert -- warum auch immer...
EDIT: Das war wahrscheinlich ein Stoß gegen den Tisch :o , der das verschoben hat.
Und man sollte darauf achte, dass man auch wirklich das Gravurmaterial verwendet, von dem man glaubt, dass man es tut :roll: -- habe die dickere Pappe erwischt :oops: , deshalb hätte ein Durchgang mehr zum Erfolg geführt. Man lernt... :? /EDIT

NACHTRAG: So sehen die "gestoßenen waagerechten Linien" aus:
Bild

Bisheriges Fazit:
Das Teil ist für das Geld durchaus brauchbar, wenn man damit nicht sein Geld verdienen muss. Für "Gelegenheitslaserer" wie mich taugt es wohl , wenngleich ich mir ein besseres Ansteuerprogramm wünschen würde. Leider bekommt man zu dem Teil so gut wie keine Information, sonst könnte man ja selber tätig werden. Wie geschrieben, mit den Einschränkungen werde ich leben, man muss sich nur erst mal mit diesem "neuen Spielzeug" befassen, dann kann man vernünftige Ergebnisse zu bekommen. Ist aber nicht einfach (siehe oben).

Erstmal viele Grüße :geek:
Michael

PS: Den eigenen Thread habe ich erstellt, damit man hier diskutieren und vielleicht auch Erfahrungen austauschen kann. Sonst wird der Werkzeug-Thread zu sehr "verwässert".
PPS: Habe den Titel geändert, da es nicht mehr nur um das Gerät geht, sondern auch die Anwendung.


EDIT: Bildeinbindung geändert, sollte Bilder jetzt sofort anzeigen
Zuletzt geändert von MHAG am 09 Aug 2019, 15:31, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch

Beitrag von MHAG » 31 Jul 2019, 12:42

Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen:
Da der Laser unten offen ist -- er soll ja auch größere Objekte gravieren können (z.B. ein Logo einbrennen oder etwas beschriften) -- braucht man für Lasercut eine nicht spiegelnde glatte Unterlage, der ein paar Brandflecken nicht schaden ;) Ich habe eine hell gespritzte dünne 5mm-Faserplatte in Gebrauch, da sieht man mittleweile deutlich, was ich an welcher Stelle auf der Platte gelasert habe :lol:

Viele Grüße :geek:
Michael

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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch

Beitrag von MHAG » 31 Jul 2019, 19:49

Hallo,

habe neue Erkenntnisse für die Bilderzeugung:
Die einzelnen Schritte:
  • Mit Inkscape, einem Grafikprogramm für Vektorgrafiken, habe ich mir Fenster gezeichnet innerhalb eines Rahmens mit 75mm x 75mm. Dabei habe ich alles mit Linienstärke 0,3mm gezeichnet.
  • Diesen Rahmen samt Inhalt habe ich dann ausgewählt und als .PNG (wird hier mit der Nebenbezeichnung/Type "CAIRO" benannt :?: ) mit 1500 x 1500 Pixel ausgegeben und gespeichert.
  • Diese .PNG-Datei habe ich mit MSPaint eingelesen (ein anderes Programm hat da nur Blödsinn angezeigt) und als .BMP-Datei mit Farbtiefe 2 Bit wieder gespeichert.
  • Danach konnte ich mit einem anderen Programm (in meinem Fall "Hardcopy", ich mag das Programm einfach ;) ) kleinere Nachbesserungen und vergessene Haltestege einfügen.
  • Und schon kann die ehemalige Vektordatei an das Gravurprogramm übergeben werden -- funktioniert :D
Mit einem Vektorprogramm (z.B Inkscape, Blender) gelingt es mir schneller und besser, saubere Grafiken zu machen, im Gegensatz zu Pixel-orientierten Programmen (MSPaint, Hardcopy). Und da kann man auch schnell mal was umskalieren, ohne dass die schwarzen Pixel zu Graustufen mutieren. Und die Dateien brauchen weniger Speicherplatz :)
Die Pixel-orientierte Nacharbeit geht dann mit dem Malprogramm wieder besser, da sind z.B. ein paar Ecken bei Bögen nicht ok, Haltestege kann man leicht einfügen (=mit weiß übermalen) usw.
in Kombination ein prima Team -- wenn man´s gefunden hat :lol:

Noch eine Erfahrung:
Das letzte Bild brauchte in 0,55mm-Graupappe 7 (sieben!) Durchgänge, damit alles geschnitten war -- irgendwie hatte ich 3-4 vorher gehabt. Da muss ich mit den drei Schiebereglern (Contrast ratio, Laser power adjustment, Depth adjustment of engraving) noch etwas "herumspielen". Alles auf Anschlag bringt´s nicht, da bleibt bei feinen Strukturen von der Pappe nicht viel übrig :cry: Vor allem mit dem Kontrast scheint da was nicht gestimmt zu haben, der war da wohl zu niedrig eingestellt (ungefähr Mitte)...

Viele Grüße :geek:
Michael

Helmut
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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch

Beitrag von Helmut » 01 Aug 2019, 17:02

Hallo Michael,
vielen Dank für Deinen Bericht. Ich habe im letzten Jahrtausend mal etwas Lasern lassen. Da wollten man richtig Geld für haben, aber die Resultate waren schon toll. Von daher finde ich so einen günstigen Laser hochinteressant. Das er sich mit Vektorgrafik nicht so auskennt, ist nicht so toll. Kannst Du etwas zur Positioniergenauigkeit sagen? Wie schmal ist die Gravur?


Gruß aus KerpeN
Helmut

MHAG
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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch

Beitrag von MHAG » 02 Aug 2019, 08:22

Hallo Helmut,

Mir ist jetzt nicht klar, wie Du das mit der Positioniergenauigkeit meinst :?:
Für eine Mauer (mit Rundungen und Gravuren) habe ich 0,55mm dicke Graupappe zwischen 3 und 7mal gelasert -- einfach nach dem Ende des Durchgangs nochmal auf "Start" im Programm gedrückt und in der Zwischenzeit was anderes gemacht... ;) Man darf nur nicht am Gerät oder der Pappe "rütteln" -- sollte aber klar sein :lol:
Wie schmal ist die Gravur?
Für mich ausreichend fein (wie soll ich das sonst beschreiben? :mrgreen: ) Da wird Material weggebrannt, wenn man mehrfach drüber geht, wird's natürlich auch etwas breiter. Berechnet (bzw. durch Versuche ermittelt) hat das Gerät etwa 500dpi -- ich habe sonst bisher noch keine brauchbaren Angaben dazu gefunden :cry:
Ich stelle später noch ein paar Bilder von der Mauer ein, vielleicht hilft das weiter...

Bis dahin viele Grüße 8-)
Michael

Gerhard
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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch

Beitrag von Gerhard » 02 Aug 2019, 10:25

Hallo Michael,

wenn es für dich ausreichend fein ist, dann ist das auf jeden Fall mal eine positive Aussage ;)

Deine Berichte sind sehr interessant. Mal schaun, was noch so alles kommt ...

Beste MobaGrüße
Gerhard

MHAG
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Re: Kleiner Laser -- mein erster eigener Lasercut-Bausatz

Beitrag von MHAG » 02 Aug 2019, 18:12

Hallo Leute!

Mein erstes eigenes Lasercut-Bauwerk ist am Werden!
Ist zwar erst ein Anfang, aber diese Mauer, die einer schon länger abgerissenen Mauer in der Friedensstraße in Regensburg entlang des Bahngeländes nachempfunden ist, war schon immer ein Wunschtraum für mich! :-) Und jetzt entsteht sie bei mir :-D

Aber erst mal von Anfang an...

Diese beiden Cuts mit je 3 Mauerteilen habe ich aus der 0,55mm-Graupappe gelasert:
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Nach einem ersten Bemalen der Ziegelgravuren mit Wasserfarben aus dem Malkasten und dem Spritzen der Rückseite in Betongrau sah das so aus:

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Bild

Ein Mauerteil (in Einzelteilen) und was man noch braucht:
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Beim Probebau von so einem Mauerelement habe ich festgestellt, dass an manchen Kanten noch die Farbe fehlt; also wurden alle Einzelteile aus der Pappe gelöst und zum Nachfärben auf Kreppband aufgeklebt:
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Und weil ich schon mit den Einzelteilen zugange war, habe ich alles, was nochmal eine "Betonfarbdusche" brauchte, ebenfalls zusammengestellt (hier allerdings nach der Dusche):

Bild

Wasserfarben sind ja schnell trocken (die Betonfarbe netterweise auch ;) ), es ging also in die "Kleinserie" -- alles vorbereiten, Gitterstangen aus Draht in die gravierten Nuten einkleben, Vorder- und Rückseite zusammenkleben, die gravierten Stützen aufkleben, ebenso Sockelleiste und oberen Abschluß:

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Bild

Der letzte Schritt beim Mauerbau ist dann nach dem Zusammenkleben der einzelnen Segmente das Einstecken der Stecknadeln mit der "Betonkugel":
Bild

Die bisher fertiggestellten Segmente, auf der Arbeitsplatte und in meiner Vitrine (probehalber, die Mauer kommt mal hinter mein BW):
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Ein paar Punkte sind mir aufgefallen:
  • Für die Stecknadeln sollte ich auch eine Gravur vorsehen, diese von Hand einzuschneiden ist mühsam
  • Da ja immer drei Segmente gemeinsam gelasert werden, reichen zwei Ausgleichsteile für das Mauerende; diese aber auch mit einem "Nadelkanal"
  • Statt dessen sind mindestens zwei gravierte Ersatz-Stützen sinnvoll
  • Seitlich an den Gravuren hatte ich jeweils am Ende einen Schnitt vorgesehen, so dass die Gravur quasi "um die Ecke" geht -- das hat gut geklappt.
  • Der Zusammenbau dauert fast genauso lang wie eine 3er-Platte zu lasern ;)
Wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ich so meine Mauer komplett habe -- aber meine Traum-Mauer wird Wirklichkeit!

Durch die Bilder sollten viele Fragen beantwortet werden -- falls nicht, weiterfragen :-)

Viele Grüße 8-)
Michael

PS: Die Mauer ist unverkäuflich, nachfragen zwecklos ;)

EDIT: Bildeinbindung geändert, sollte die Bilder jetzt direkt anzeigen
Zuletzt geändert von MHAG am 09 Aug 2019, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch: Was man damit machen kann

Beitrag von MHAG » 04 Aug 2019, 20:46

Hallo,

die Änderungen sind eingepflegt, der Laser ist schon wieder aktiv -- die Mauer soll ja noch deutlich länger werden ;)
Ich habe auch gleich beim Einpflegen noch ein paar "Fahrtwege" des Lasers optimiert und einige Objekte näher zusammengeschoben bzw. mit einer gemeinsamen Schnittlinie versehen, so muss der Laser nicht mehr den gesamten Arbeitsbereich abfahren. Auch habe ich zwischen den Objekten versucht, horizontale Linien zum Rand hin durchgehend frei zu lassen, wenn da Haltestege sein sollen. Spart ebenfalls ein paar "Fahrtsekunden". Statt 92min braucht´s jetzt nur noch 78min :D Die Summe macht´s :mrgreen:
So sieht übrigens das Programmfenster aus:

Bild

Links im Arbeitsbereich sieht man, die roten Linien sind schon abgearbeitet, schwarze und graue sind noch zu bearbeiten.
Ich lasse arbeiten :P

Viele Grüße :geek:
Michael


EDIT: Bildeinbindung geändert, sollte Bilder jetzt sofort anzeigen
Zuletzt geändert von MHAG am 09 Aug 2019, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch: Was man damit machen kann

Beitrag von MHAG » 07 Aug 2019, 16:33

Hallo,

ein kleines Update:
Zwei weitere "Mauer-Packs" sind am Sonntag noch entstanden, diesmal mit der optimierten Bitmap (die ist ja schon im letzten Eintrag zu sehen). Die Gravur bei den Nadelkanälen ist etwas zu tief gegangen :cry: und hat die Pappe teilweise restlos weggebrannt :o . Ist nicht so schlimm, denn da die Nadel ja mittig in der Mauer verlaufen, wird dieses Malheur durch die gravierten Säulen verdeckt. Muss man halt zwei Teile mehr festkleben je Mauerelement.

Bild

Erkenntnis :idea:
Für großflächige Gravuren hellere Grautöne verwenden als für Liniengravuren.

Jedenfalls habe ich wieder Rohmaterial für ca 19cm Mauer :D

Viele Grüße 8-)
Michael

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Re: Kleiner Laser für den Hausgebrauch: Was man damit machen kann

Beitrag von MHAG » 09 Aug 2019, 14:00

Hallo,

ich habe die Bildeinbindung im gesamten Thread geändert, die Bilder sollten jetzt sofort angezeigt werden.
Ich hoffe das klappt so, notfalls baue ich es wieder zurück. :|
Sollte alles für alle sichtbar sein, werde ich auch die anderen Threads mit Bildern von mir umbauen.

Viele Grüße 8-)
Michael

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