Vorortbahnhof

Hier dreht sich alles um die Modellbahn
Helmut
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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Helmut » 06 Jul 2020, 20:08

Hallo,
um mal wieder ein Update zu liefern: das Geländer sieht meines Erachtens toll aus, geht aber drucktechnisch an meine Grenzen. Es bilden sich doch immer wieder Fehlstellen, wo der Druck abreißt. 0.3 mm sind halt schon sehr dünne. Das Schrägstellen bringt schon eine Verbesserung, verlängert aber die Druckzeit enorm, teilweise bis zu 8 h, allerdings ist der Erfolg nur mittelprächtig. Schrägstellen um dien Längsachse reduziert die Druckzeit, allerdings wird sehr viel schwer zu entfernende Stützstrukturen benötigt. Da werde ich wohl noch etwas optimieren müssen.

Gruß aus KerpeN
Helmut

MHAG
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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von MHAG » 07 Jul 2020, 13:41

Hallo HElmut,

schade dass das nicht so einfach klappt mit dem Geländer! :(

Ich wäre da "den Weg des geringsten Widerstandes" gegangen und hätte mir Ätzteile besorgt -- diese dann durch die selbstgedruckten (bei mir: selbstgebauten) Zwischenmauern natürlich "aufgepeppt". Oder versucht, die Geländerteile zu lasern und dann zu lackieren; auch das wird stabil.

Aber ich bin trotzdem gespannt :o , wie Du das löst (dass es machbar ist, hast Du ja schon bewiesen ;) )

Viele Grüße 8-)
Michael

Helmut
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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Helmut » 09 Jul 2020, 22:16

Hallo Michael,
ich denke, dass ich momentan an der Grenze des für mich machbaren mit den doch recht feinen Strukturen angekommen bin. Sicherlich kann ich mit 0,4 oder 0,5 mm mir das Leben leichter machen, aber da habe ich mit 0,3 mm doch schon Blut geleckt. Also werde ich an den Stellschrauben drehen und versuchen zu lernen. Positionierung der Körpers im Raum, Stützstrukturen, Resin, Belichtungszeit sind so einige Parameter, die ich bestimmt noch nicht ausgeschöpft habe.

Gruß aus KerpeN
Helmut

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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Helmut » 21 Jul 2020, 23:16

Hallo,
nach langem Probieren habe ich wohl die Ursache gefunden: der LCD-Bildschirm zeigt einige Stellen, die dunkel bleiben, wo also das UV-Licht nicht härtet, obwohl es härten sollte. Wahrscheinlich habe ich wohl zu fest runtergefahren. Das Ersatzteil ist bestellt (Preis ging sogar), bis dahin positioniere ich die Drucke so, dass der Bildschirm funktioniert. Gerade habe ich mein letztes Geländerteil aus dem Drucker geholt, die Abdecksteine für die Mauerstücke sind auch fertig. Ich denke, im Laufe der nächsten Tage belästige ich Euch wieder mit ein paar Fotos.

Gruß aus KerpeN
Helmut

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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Helmut » 24 Jul 2020, 21:45

Hallo zusammen,
nach der längeren Bastelzwangspause wollte ich doch mal ein paar Bilder des aktuellen Brückenbaustands nachreichen.

Bild

Bild

Bild

Schönheitsfehler kann man finden, es ist halt mein Erstlingswerk in dieser Art von Selbstbau.


Hier ist eine Ansicht von oben, die die Gleisentwicklung zeigt:

Bild

Normalerweise setze ich Fahrleitungsmasten 15 cm vom Modulrand entfernt und dann im Abstand von ca. 30 cm. Das Modul ist 60 cm lang, also sollten nur 2 Paare Masten stehen. Ich würde aufgrund der Weichenstrasse allerdings ein zusätzliches Mastpaar setzen, also bei den A's 2 Masten (regulär), bei den B's am Anfang der Weichenstraßen zwei Zusatzmasten und bei C ein Quertragwerk, dass nicht 15 cm von der Modulkante entfernt ist (ich kann den Abstand auf dem Nachbarsegment berücksichtigen. Bei den Bahnsteigen würde ich dann wieder von Quertragwerken zu den Masten wechseln. Ist das so korrekt?

Gruß aus KerpeN
Helmut

MHAG
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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von MHAG » 27 Jul 2020, 09:37

Hallo Helmut,

an der Position B könnten auch Bogenabzüge reichen.
Obwohl: Nein, eher nicht. Denn die Fahrleitung für die Abzweige startet ja jeweils direkt an den (abgspannten) Masten A und werden dann bei B über die Abzweige abgelenkt zu C. Bei C ist sowohl ein Quertragwerk möglich als auch Masten mit langen Rohrauslegern (letzteres wird in "modernen Epochen" bevorzugt)

Die Brücke samt Geländer gefällt mir sehr gut :D fehlen nur noch ein paar Tauben samt dazugehörendem Dreck ;)

Viele Grüße 8-)
Michael

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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Kai Eichstädt » 27 Jul 2020, 22:13

Moin,
MHAG hat geschrieben:
27 Jul 2020, 09:37
an der Position B könnten auch Bogenabzüge reichen.
Obwohl: Nein, eher nicht.
eben, eher nicht: bei A Abspannmasten, bei B Doppelausleger.

Gruß
Kai

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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Helmut » 28 Jul 2020, 20:07

Hallo,
also, die Abspannmasten bei A scheinen mir viel Sinn zu machen, der Doppelausleger bei B ist mir nicht so ganz klar, ich dachte immer, der kommt bei modernen Strecken allgemein vor. Die Idee mit dem Rohrausleger bei C finde ich toll und werde ich umsetzen. Weitere Anregungen sind immer willkommen.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Gast

Re: Vorortbahnhof

Beitrag von Gast » 28 Jul 2020, 21:01

Hallo Helmut,

ich glaube, du verwechselst da was ;-) . Ein Doppelausleger ist kein Ausleger über 2 Gleise, sondern er wird in Streckentrennungen, Nachspannfeldern und halt auch bei Weichenstraßen verbaut. Und genau an letzteren stehen das Mast Paar "B". Die Maste "C" solltest du wegen der Gleiskreuzung im Mittelgleis ein kleines Stück zurück setzten. Da brauchst du auch wieder einen Doppelausleger. Die Frage ist nur, baust du ein Querfeld oder auf einer Seite Gittermast mit einen Ausleger über 2 Gleise und auf der anderen Seite einen Einzelmast?

Einen schönen Abend

InterCargo
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Re: Vorortbahnhof

Beitrag von InterCargo » 28 Jul 2020, 21:27

Guten Abend Helmut,

ich kann den bisherigen Beiträgen nur zustimmen - und ich persönlich würde ein Quertragwerk mit Gittermasten
über dieser Entwicklung einer Weichenstraße aufbauen.

Allerdings stimmt es, dass man heutzutage (Wo sind wir eigentlich nach NEM dran, Epoche VI ?) vom Bau von Quertragwerken über Bahnhöfen wieder ab geht, um im Falle einer Oberleitungsstörung die Auswirkungen besser eingrenzen zu können - um irgendwie "am-Fahren-zu-bleiben" ;)

Also, es gibt Argumente für ein Quertragwerk und dagegen, du hast die Wahl ...

Freundlich grüßt

der

InterCargo

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