[Reaktiviert] Modellvorstellung Vossloh-G1700 von Hobbytrain/Lemke

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Lothar
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[Reaktiviert] Modellvorstellung Vossloh-G1700 von Hobbytrain/Lemke

Beitrag von Lothar »

Hallo,

Lange, sehr lange mussten wir auf die G1700 vom Hobbytrain/Lemke warten. Nun ist sie endlich da und ich kann jetzt schon sagen, daߟ sich das Warten gelohnt hat.

Die Lok wird in der großen Lemke-Verpackung geliefert, in der auch schon die G2000 verpackt waren. Neben der Lok erhält man eine Tüte mit Kleinteilen (dazu später mehr), eine Betriebsanleitung, ein Ersatzteilblatt und ein Bestellschein für Ersatzteile.

Die Lok wird serienmäßig mit nur einer Kupplung (am kurzen Vorbau) geliefert. Am langen Vorbau ist eine Schraubenkupplung und vier Luftschläuche montiert. Um die zweite Kupplung (oder alternativ einen Fleischmann-Kurzkupplungskopf) zu montieren, müssen die eingesteckten Teile (Schraubenkupplung und Luftschläuche) entfernt werden. Die Lok hat die üblichen Normschächte. Alternativ kann die Lok auch auf beiden Seiten mit den Steckteilen versehen werden, um sie zB. in die Vitrine zu stellen, aber dafür ist sie viel zu schade. Neben dem montierten Satz Steckteile liegen der Lok in dem erwähnten Tütchen zwei weitere Schraubenkupplungen, acht Luftschläuche und ein Norm-Kupplungskopf bei.

Das Modell ist sauber lackiert und bedruckt und auch die sonstige Verarbeitung ist super. Die Beschriftung entspricht der des Lieferzustandes des Vorbildes ohne die zwölfstellige UIC-Kennzeichnung. Über die Stärke der Geländer am Umlauf lässt sich streiten, sie ist für mich aber optisch noch vertretbar. Aber so ist es besser, als wenn alles 100% maßstäblich ist, nach einem Anlageneinsatz aber schon die Hälfte fehlt, weil es nicht haltbar genug ist.
Nach der empfohlenen Einfahrzeit zeigt die Lok ein sehr sauberes und ruhiges Fahrverhalten. Schon bei geringer Spannung fährt die Lok ruckfrei im "Kriechgang" an. Manchem mag die Höchstgeschwindigkeit zu niedrig sein, für eine Lok im Rangierdienst und für Güterzüge ist sie in meinen Augen aber gut abgestimmt. Die Stromabnahme erfolgt über alle vier Achsen, ebenso der Antrieb. Zwei Räder sind mit Haftreifen bestückt, was der Lok für ihre Größe eine beachtliche Zugkraft gibt.

Die Beleuchtung ist an beiden Lokenden schon bei geringer Geschwindigkeit sichtbar. Leider leuchten die Signallampen nicht alle gleich hell: Die obere leuchtet am stärksten, die linke am schwächsten. Ebenso bedauerlicherweise leuchtet die Schlussbeleuchtung nicht durch die beiden oberen Öffnungen im Lampenträger (wie beim Vorbild) sondern wie das Spitzenlicht durch die unteren. Da ich aber diese Lok ohnehin nie wieder mit Schlusslicht betreiben werde, ist das für mich verkraftbar. Sehr gut ist, dass man die Schlussbeleuchtung separat mit einem Schalter unter dem kurzen Vorbau abschalten kann und zwar ohne gleichzeitig auch das Spitzenlicht zu deaktivieren. Endlich hat es mal jemand begriffen!!!!! Ich hoffe, dass diese Technik auch bei zukünftigen Neukonstruktionen, auch bei anderen Herstellern, übernommen wird.

Mein Fazit: Die Fa. Lemke liefert mit dieser Lok eine anständige Arbeit ab. 10 von 10 Punkten.

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Die Größe der Lampenträger ist für mich noch im akzeptablen Bereich

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Sehr schön sehen auch die extra eingesetzten Lüfterräder aus. So gehört das :-)
Gruß Lothar

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LAG-Isartalbahn
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Re: [Reaktiviert] Modellvorstellung Vossloh-G1700 von Hobbytrain/Lemke

Beitrag von LAG-Isartalbahn »

Hallo Lothar,

meine Frage gehört jetzt nicht zum Thema, aber auf dem letzten Bild sind mir deine toll "gealterten"
Schienen aufgefallen!

Wie alterst Du sie?


schöne Grüße
Eduard
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Lothar
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Re: [Reaktiviert] Modellvorstellung Vossloh-G1700 von Hobbytrain/Lemke

Beitrag von Lothar »

Hallo,

Das ist ein kleines Schaustück, bei dem ich für verschiedene Arbeiten die Techniken ausprobiert habe. Die Gleise sind von Fleischmann und die wurden mit Wasserfarben von Pelikan gealtert.

https://static.betzold.de/images/prod/8 ... 3_b-XL.jpg

Der einzige Unterschied ist der, daß ich noch so einen gelben Blechkasten aus meiner Schulzeit habe.

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Hier ist noch ein größerer Ausschnitt
Gruß Lothar

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