Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Hier dreht sich alles um die Modellbahn
TheCircle
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von TheCircle »

Soooo, ich hatte heute Vormittag frei und konnte die ersten Schritte für mein neues Projekt vornehmen.
Gestern Abend war ich noch im Baumarkt und habe heute Vormittag den Unterbau für meine geplante separate Anlage "längere Zugstrecke, über Brücken und an Weinbergen vorbei...." gefertigt. Erste Tests mit den supergünstigen DiAgostini-Gleisen und dem nagelneuen Transalpin von Jägerndorfer verließen erfolgreich. Danach habe ich noch die gesamte Anlage mit zwei Lagen a 6 cm Hartschaumplatten erhöht. Jetzt kann ich demnächst in Ruhe die Bereiche für die zwei größeren Brücken und die Straßenunterführung herausschneiden, sowie die beiden Täler herausschnitzen.

Gruß Andreas

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MHAG
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von MHAG »

Hallo Andreas,

schön, dass es bei Dir schon weitergeht! :D
Mit der Bauweise kannst Du ja auch eine Art "Hängende Schlucht" bauen, nenne wir sie mal "gegrabene Schlucht" :lol:
Etwas Bedenken hätte ich bei der Strecke so nah am Abgrund. Ich weiß nicht, ob die Gleise so viel Elastizität haben, dass man da eine lange sanfte Kurve mogeln kann, möglichst weit vom Abgrund weg. Ansonsten würde ich eine sehr stabile Absturzsicherung anbringen.

Viele Grüße 8-)
Michael
Gerhard
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von Gerhard »

MHAG hat geschrieben: 25 Nov 2022, 15:15 ... Ansonsten würde ich eine sehr stabile Absturzsicherung anbringen
Joooh, bei Fliesenboden ist der Tipp vllt. nicht ganz verkehrt ;)

Beste MobaGrüße
Gerhard
LAG-Isartalbahn
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von LAG-Isartalbahn »

Hallo Andreas,

bei meiner Anlage sind die Flüsse und sonstigen "Landschaftseinschnitte" die unterhalb der "Normalhöhe" liegen in Sperrholzkästen eingebaut und von unten an die Anlagenplatte geleimt. Die "Berge" sind ähnlich gedacht aber eben nach oben :lol: .
Meine Anlage selbst, hat einen Außenrahmen aus Multiplexplatten die 180 mm hoch und 12 mm dick sind. Zwischen den Außenwänden sind Spanten eingesetzt die aus dem gleichen Material sind aber nur 75 mm hoch sind. Die Ganze Konstruktion ist verleimt und Verschraubt. Um "in die Anlage" zu kommen sind herausnehmbare Module eingeplant :lol: .
Meinen Bau habe ich zum "warm werden" mit den herausnehmbaren Modulen begonnen, darum gibt es noch keinen Baubericht über die eigentliche Anlage.
Ich hoffe es ist verständlich und es ist ein brauchbarer Tipp für Dich (Wenn Du willst stelle Ich Fotos ein von meinem "Sperrholzkasten" ein)

Schöne Grüße und einen schönen zweiten Advent
Eduard

PS: Als Absturzsicherung habe ich mir einen Plexiglas Vorsatz gedacht der einige cm nach Oben übersteht und auf den "Außenrahmen" aufgeschraubt wird
TheCircle
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von TheCircle »

Kurzer Zwischenbericht von mir: Bei meinem neuen Projekt war jetzt die Aufgabe das geeignete Werkzeug für die Bearbeitung der Hartschaumplatten zu finden. Die erste Brücke ist gebaut und nun müssen zwei Täler aus den Hartschaumplatten gestaltet werden.
Zuerst hatte ich die Idee die Täler mit einer Drahtbürste heraus zu rubbeln. Doch die Hartschaumplatten erwiesen sich hierbei als zu hart und widerstandsfähig. So besorgte ich mir Raspeln um dem Gegner an den Kragen zu gehen. Doch auch dieser Versuch scheiterte kläglich.
Für das Herausstechen eines großen Blocks für die erste Brücke hatte ich mir ein "Rambo"-Messer besorgt. Nun versuchte ich es hiermit. Und siehe da - mit dem Messer lassen sich die Platten doch recht gut bearbeiten. Ich komme mir dabei vor als würde ich aus einem Serano-Schinken hauchfeine Scheiben schneiden....... Sobald das erste Tal etwas Gestallt angenommen hat folgen die ersten Bilder.

Grüße Andreas
Helmut
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von Helmut »

Hallo Andreas,
Hartschaumplatten (ich denke damit, dass Du Styrodur meinst) sind im Vergleich zu Styropor deutlich widerstandsfähiger. Wie Du schon erwähnt hast, sind stabile Messer eine wirksame Methode. Alternativ habe ich gute Erfahrungen mit dem heißen Draht gemacht. Lösungsmittel (Aceton, keine Alkohole wie Isopropanol oder Ethanol) lassen sich ebenfalls zum formen, wenn auch etwas unkontrolliert, nutzen.
Auf weitere Bilder bin ich auf jeden Fall schon gespannt.

Gruß aus KerpeN
Helmut
MHAG
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von MHAG »

Hallo Andreas,

für den Fall, dass Du tatsächlich mit Styrodur oder Styropor arbeitest, findest Du hier einen Selbstbau-Heißdraht-Schneider beschrieben. Bei "Hartschaum" denke ich an was anderes...
Mit Styrodur arbeite ich sehr gern, kannst Du auch im Vitrinen-Thread nachlesen ;) Die Burg ist auch hauptsächlich aus Styrodur gebaut.

Viele Grüße 8-)
Michael
TheCircle
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von TheCircle »

Hallo Helmut, hallo Michael,

ja, es handelt sich um Styrodur.
Ich tippe das ein Heißdrahtschneider sich eher für glatte Schnitte eignet.
Da ich eher an entlegenen Stellen herumschnitzen muss werde ich bei den Messern bleiben.
Die bewähren sich immer mehr.

Gruß Andreas
LAG-Isartalbahn
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von LAG-Isartalbahn »

Hallo Andreas,

mit Werkzeugen (Raspeln / Messer) zur Bearbeitung von Gebäudeisolierung habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die gibt es in diversen Baumärkten für relativ wenig Geld.
Einziger Nachteil beim Raspeln die "Späne" sind überall und "kleben" auch hartnäckig.
Übrigens diese Werkzeuge sind allem Anschein nach für alle "Schäume" geeignet.

schöne Grüße
Eduard
MHAG
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Re: Meine N-Stadt mit Bahnbetrieb

Beitrag von MHAG »

Hallo Andreas,

für das "freie Herumschnitzen" habe ich eine Lötpistole mit selbstgeformten Klingen in Gebrauch. Damit gelingen Gelände sowohl mit sanften Erhebungen als auch Felsen, zumindest für die Grobform. Das spart viele lästige Krümel... davon gibt es bei der Feingestaltung noch genug :roll: Ein guter Staubsauger hilft dann enorm :mrgreen:

Viele Grüße 8-)
Michael
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