Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Hier dreht sich alles um die Modellbahn
Kai Eichstädt
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Kai Eichstädt »

Moin,

für meine Diodenmatrix nehme ich immer Lötstreifenplatinen, aber abgelöst hat sich da noch nie was...
Etwas fummelig und auch nicht immer fehlerfrei, aber es läuft:
hier beim Löten der Einfahrt-Fahrstraßen...
Bild
imgbb upload

... und hier liegt sie im Stellpult, verdeckt von der Matrix für den rechten Bahnhofsteil:
Bild
imgbb upload

Die Kabel verbinden die Weichenanschlüsse miteinander. Eingebaut wurden die dann auf den beiden Bahnhofsteilen. Zwischen den einzelnen Fahrstraßendioden ist jeweils eine Reihe frei, dort wird die Leiterbahn umterbrochen.

Gruß
Kai
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Moin,
es geht weiter.

Bild

So sehen die Diodenplatten für das BW auf der linken Seite aus. Das Ganze ist erstmal ein Test ob es so funktionieren kann. :roll: Es sind
6 Fahrstraßen über 5 Weichen zu schalten. Auf einigen Platten sind Dioden zuviel. Falls mal was durchbrennt an Dioden muß ich den Draht
nur auf eine freie Diode umlöten. Ich hab ja genug von den Dingern und auf die Leiterbahnseite gelötet. Falls mal welche ausgewechselt werden müssen brauch ich nicht die ganze Platte auszubauen. Wenn doch wird der Kupferdraht am Taster abgelötet. Da 5 Weichen geschaltet werden können, werden die 10 Anschlüsse auf einer Lötleiste abgeschlossen. Von da gehts dann irgendwann mal zu den entsprechenden Relais. Die sind heute gekommen, haben ein versiegeltes Gehäuse und machen für 35 cent das Stück einen guten Eindruck.
Jetzt gilt es ca. 50 Relais unterzubringen. Und wenn mir dazu nix einfällt, beschalte ich erstmal die Diodenplatten auf die Lötleiste.
Freundlich grüße ich alle mitlesenden Mobahner.
arnold160
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Samms710
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Samms710 »

Hallo Arnold160, hallo zusammeN,

das ist ja eine interessante Kiste, wiedermal Neuland für mich.

Zugegeben, ich habe zuerst mal gegoogelt, wat es en Diodenmatrix.
War mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen und unbekannt.

Bin gespannt wie es hier weitergeht und was ich davon lernen und gebrauchen kann.

Arnold160:
Die Funktion der Drucktaster kann ich verstehen, aber… wofür sind die Kippschalter???
Sei mir nicht böse, wenn ich hier Sachen wie ein Erstklässler frage, ich lerne noch dazu.

Auf jeden Fall freue ich mich über weitere Bericht und Fotos, das Thema ist hoch interessant für mich
und inspiriert irgendwann, irgendwo zum Nachbau.

Seid gegrüßt aus KEU, Samms710
MHAG
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von MHAG »

Hallo,

ich finde es auch sehr interessant, wie sich das so Stück für Stück entwickelt.
Interessante Idee mit den Diodenplatinen direkt an den Tastern :) Könnte später einiges an Arbeit und Verrenkungen :lol: oder Brandblasen an den Fingerkuppen :roll: sparen.

Viele Grüße 8-)
Michael
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Hallo Forianer
Es ist schwierig für mich die Gedanken in Worte zu fassen, die die Kiste entstehen lassen. :lol:
An erster Stelle steht möglichst wenig Aufwand, Entstörbarkeit auch für Kurzsichtige, die mit dem Kopf in die Kiste tauchen müssem um was scharf zu sehen. :geek:
Dann muß ich vorweg schicken, das ich elektrisch ein bißchen vorbelastet bin. Ich baue schon genauso lange Röhrenverstärker, wie ich Mobahner bin.
Also HiFi Gedöns. Deswegen verfüge ich vielleicht über mehr Material zum Anlagenbau als der normale Mobahner.
Lieber Sechsachser, ich muß gestehen das ich meine Kenntnisse bezüglich Machbarkeit einer Diodenmatrix auch aus dem Netz der Netzte aufgefrischt habe. Bei sowas kann die KI hilfreich sein. Es gab 2 Möglichkeiten, Relais einzusparen und eine Unmenge Dioden einzubauen, oder halt mehr Relais zu verplanen und etwas weniger Dioden. Für mich wichtig ist die Betriebssicherheit der Elektrik. Dabei darf man die zu schaltenden Ströme der Weichenantriebe nicht aus den Augen verlieren. Bei mir hat jede Spule einen Widerstand von ca.25 Ohm. Bei einer anliegenden Wechselspannung von 16V bei betätigen eines Weichentasters fließen kurzzeitig 0,4 A, was nicht wenig ist. Den Blindwiderstand der Spule weil Wechselstrom hab ich nicht berücksichtig. Ich habe nicht viel Vertrauen in die Schinataster, deswegen versuche ich die Strombelastung in Grenzen zu halten. Wenn 3 Weichen gleichzeitig schalten fließen schon 1,2A. Das gilt natürlich nur für die von mir verwendeten alten Weichenantriebe von Arnold. Deswegen lasse ich Relais die Weichen schalten. Da die Relaisspulen hochohmiger sind fließt nicht soviel Strom auf einmal. Ein weiterer Punkt ist der entstehende Abreißfunken beim öffnen des betätigten Kontaktes. Durch den Lichtbogen verbrennt der Kontakt und irgendwann ist Schluß mit lustig. Dem kann ich natürlich bei Gleichspannung mit Freilaufdioden entgegen wirken, die die entstehende gegenpolige Spannung kurzschließen. Da würde ich bei meinen Weichenantrieben allein schon 50 Freilaufdioden bei den Antrieben benötigen. Dann kommen noch die für die Relaisspulen hinzu. Für die gilt das gleiche. Bei Wechselstrom Speisung der Antriebe fällt der Abreißfunke nicht so sehr ins Gewicht, weil bei den Nulldurchgängen der Wechselspannung kein Strom fließt. Und da gibt es bei 50 Hz pro sec einige.... :idea: Wenn dann zufällig abgeschaltet wird......nix Funke. Die Gleichstromspeisung erfordert auch stromstarke Gleichrichter und Trafos, es sei denn man setzt auf Schaltnetzteile, aber die kosten...Wenn nicht andere elektronische
Geräte gestört werden sollen..
Puuuh, hoffentlich ist das verständlich rüber gekommen.
Nun zur Frage, bis jetzt hab ich ja nur Weichen geschaltet, aber wie kommt der Strom in die Gleise? Genau, jeder Gleisabschnitt wird händisch ein und aus geschaltet, deswegen die Schalter. Da muß ich mich ja nach der schon vorhandenen Verdrahtung der Anlage richten, die auf die PC Steuerung zugeschnitten ist. Aber das ist kein Problem, ich kann ja auch Abschnitte zusammen schalten.
Boah ey, jetzt brauch ich erstmal einen Espresso und einen Grappa
Freundlich und mit qualmendem Kopf grüßt der arnold160 8-)
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Samms710
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Samms710 »

Hallo Arnold160, hallo zusammeN,

vielen Dank für die ausführliche Erklärung. 👍
Das hast du verständlich rübergebracht, nur für die erforderlichen Maßeinheiten der Ströme,
Widerstände, und Stromstärken (Ampere) u.s.w. fehlt mir das Verständnis. :?
Da ist deine berufliche Vorbelastung bestimmt von Vorteil.

Jetzt verstehe ich die Kippschalter, das ist so ähnlich wie bei mir mit den Halteabschnitten,
um Züge/Lokomotiven anzuhalten oder abzustellen.
Zusätzlich werden bei mir noch Duo-LED rot/grün gleichzeitig geschaltet.

Hoffentlich konnte der qualmende Kopf mit dem Grappa gelöscht werden. :roll:

Dankbar grüßend, Samms710
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Hallo zusammen,
mach dir keinen Kopp Samms710, Hilfe naht wenn nötig.
48 Relais auf Lochraster sehen so aus:

Bild

Die verlötete Seite,

Bild

Das Ganze wie es wohl eingebaut wird,

Bild

Und die Relaisseite. Da die Platine ziemlich instabil ist, musste eine Gewindestange zur Versteifung herhalten.
Die Relais haben 2 Wechsler, da ich aber nur einen Schließer pro Relais brauche, werde ich die beiden Wechsler parallel schalten. So teilt sich der Strom auf 2 Kontakte auf.
Jetzt bin ich nur mal gespannt ob das alles auch so klappt wie ich mir das denke..... :roll: :D
Aber wird schon. Die Unterbrechungen auf der Platine mache ich mit einer kleinen Kugelfräse.
Schönes ruhiges Restwochenende an alle wünscht arnold160
Roland
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Roland »

Hallo Namenloser,
Die Unterbrechungen auf der Platine mache ich mit einer kleinen Kugelfräse.
mit einer Lochrasterplatine hättest Du das erspart.

Gruß, Roland
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8erberg
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von 8erberg »

Hallo,

reicht nicht die Stoppweichenfunktion der Arnoldweichen aus?

Peter
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Moin,
Die Stoppweichen Funktion ist mir zu unsicher. Die tuts gut bei neuen Weichen. Da ich aber alten Kram habe, verdreckt der Schaltkontakt in der Weiche mit der Zeit. Meine Weichen sind eingeschottert mit feinem Sand. Da läuft schon mal das Bindemittel in die Weiche, oder der Kupferkontakt oxydiert durch die Feuchtigkeit. Alles Erfahrungswerte, die sich auf mühsamen Ausbau der Weiche und Reinigung der selben von innen beziehen.
Wenn die Weichen oft betätigt werden, tritt das Problem kaum auf, die Kontaktplatten in der Weiche bleiben dann blank.
Gruß arnold160
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