Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Hier dreht sich alles um die Modellbahn
Helmut
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Helmut »

Hallo zusammen,
Roland hat geschrieben: 19 Jul 2026, 09:43
Die Unterbrechungen auf der Platine mache ich mit einer kleinen Kugelfräse.
mit einer Lochrasterplatine hättest Du das erspart.
interessanterweise hätte ich es eher wie Arnold160 gemacht und eine Streifenrasterplatine genommen, wenn ich die Platine nicht ätzen will. Mein Argument wäre, dass dann in einer Richtung schon die elektrische Verbindung da ist. Mit Drähten zu kontaktieren ist nicht so mein Ding. Aber das kann und sollte jeder machen, wie es für ihn am günstigsten ist.

Gruß aus KerpeN
Helmut
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Moin,
Danke Helmut, so hätte ich das auch gerne als Erklärung geschrieben. Und wenn die Karte fertig ist stelle ich hier natürlich ein Foto ein. Jeder Interessierte wird dann in diesem Fall den Vorteil des Lochstreifenrasters erkennen.
Und namenlos bin ich doch nicht. Arnold160 ist genauso gut wie Hubert, Manfred, Karl...etc. Namen sind eh Schall und Rauch.
Bin jetzt erstmal 3 Wochen entspannen. Bis dahin allen eine gute Zeit. :D
Arnold160
MHAG
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von MHAG »

Hallo,

wollte auch gerade schreiben, dass das vom Anwendungsfall abhängt, ob Lochraster, Streifenraster oder "Inselraster" (z.B. drei Löcher verbunden) besser ist. Man darf nur nicht vergessen entweder Verbindungen zu trennen oder aufzubauen :mrgreen:
Ich kann mich übrigens erinnern, dass mal jemand eine "Matrix-Platine" hatte:
Da waren die Streifen auf Vorder- und Rückseite um 90° gedreht und auf einer Seite waren die geätzten Löcher größer als die gebohrten (damit kein Kontakt zwischen der Leiterbahn und dem durchgesteckten Draht entstehen konnte. Die Dioden wurden zu einem J gebogen, das lange Ende durchgesteckt und unten verlötet, das kurze Ende (auf der Seite mit dem Diodenkörper) auf der Oberseite verlötet. Fand ich damals recht schick, aber aufwändig in der Herstellung. Evtl. waren das auch zwei "normale" einseitige Streifenrasterplatinen, nur gegeneinander verklebt -- das weiß ich leider nicht mehr :(

Einen schönen und erholsamen Urlaub an Arnold 160! :D

Viele Grüße 8-)
Michael
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Moin,
weiter gehts:

Bild

Bin schon weitergekommen mit der Verdrahtung. Die Relais sind auf die Seite gewandert, so gibt es Platz für die Lötösenstreifen. Da werden ja die Relais zu Fahrstraßen verschaltet. Hätte das Ganze auch weniger verdrahtungsaufwendig bauen können, aber im Fehlerfall komm ich leichter auf die Streifen mit ihren Lötösen, anstatt auf den Diodenmatrizen zu arbeiten. Die sind ungünstig zum löten und testen. Ich verbrauche zwar mehr Litze, aber ich denke das ist betriebssicherer. Ausserdem muß ja auch der zu Verfügung stehende Platz gefüllt werden.... :mrgreen:

Bild

Die Rückseite mit der Schaltmimik 230V und die Zuführung des Fahrstroms für die zu schaltenden Stromkreise über Lautsprecherklemmen. Das ist einfacher als Steckergedöns an irgendwelche Kabel zu löten.

Bild

Auf dem Steuerpult sind nach Erstellung der Tabellen für die Fahrstraßen noch ein paar Schalter und Taster dazu gekommen. Wird alles ziemlich aufregend.. :D
Es geht also vorwärts, aber ob das selbst gesetzte Ziel Weihnachten fertig gehalten wird ...... 8-)
Freundlich grüß ich die Forianer
arnold160
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Samms710
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Samms710 »

Hallo arnold160,

das sieht nach viel künftigem Kabelsalat aus. 🤔

Bin gespannt wie das weitergeht, saubere Arbeit.👍👍👍

Gutes Gelingen, Grüße aus KEU, Samms710
Helmut
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Helmut »

Hallo,
da musst Du wirklich einige Kabel verbauen, aber es sieht so schon mal sehr gut aus. Wird, das Stellpult eigentlich fest angeschossen oder abtrennbar gestaltet?

Gruß aus KerpeN
Helmut
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Hallo Helmut,
das Stellpult ist abtrennbar. Die alte Anlage ist mit Sub D nach außen geführt worden, die Stecker nutze ich jetzt. Ich komme mit den 4 schon eingebauten Sub-D Buchsen aus. Eine Adapterkarte hab ich mir schon vor zig Jahren auf einer Europakarte aufgebaut. So kann ich auch im Betrieb messen.
Das wird aber bei der einfachen Elektrik der jetzigen Ausführung nicht nötig sein. Mal schauen.
Freundlich grüßt der arnold160
MHAG
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von MHAG »

Hallo Arnold160,

wieviel-polig sind denn die SubD-Verbindungen? Gibt ja einiges an Auswahl. Die Aussparungen im Gehäuse sehen nach 25-polig aus -- reichen die 100 Pole?
Bin derzeit immer noch am Überlegen, ob ich meine Verbindung Stellpult-Anlage über so eine dicke "Nabelschnur" mit Einzelverbindungen zu jedem gesteuerten Element (deutlich über 50 Weichen, dazu weitere Elemente wie Lokschuppentore, Signale, Drehscheibe, Abstellgleise,...) aufbauen soll oder im Stellpult digitalisiere mit Encoder, einem "dünnen Buskabel" und Decoder unter der Anlage... Wobei ich bei den Encodern für eine große Anzahl an Tastern noch nicht fündig geworden bin. Die Meldungen von der Anlage ins Stellpult kommen dann auch noch dazu.
Jedenfalls sieht Dein Stellpult-Inneres sehr sauber gebaut und geordnet aus! :) Und die Idee mit den Lautsprecherklemmen finde ich auch gut, deren Klemmöffnung sollte auch für dickere Leitungen reichen. :D
Ich verfolge das aufmerksam weiter :!:

Viele Grüße 8-)
Michael
arnold160
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von arnold160 »

Moin,
@ Michael
Abschluß auf 25 polige Sub-D.
Bei deinem Vorhaben würde ich auf Digital gehen. Bei sovielen Funktionen die du schalten willst würden Kabelbäume ihren Namen zu Recht tragen.. :lol:
Aber der Verdrahtungsaufwand spielt sich dann unter der Platte ab, es sei denn du baust mit Modulen. Dann ist das Löten zumindest einfacher. Es ist in meinen Augen schon etwas snobistisch :mrgreen: auch die Schuppentore elektrisch zu betätigen. Aber wenn man`s kann, warum nicht.

Es geht weiter. Relaiskarte fertig verdrahtet. Wenn ich Litze genommen hätte müsste es ja verlitzt heissen.

Bild

Bild


Ich habe relativ steifen Draht verwendet, weil ich dem Ganzen eine vordefinierte Form geben musste und da nicht so viele Kabelhalter verbauen konnte. Von den Relaiskontakten geht es sofort auf Sub-D über den Kabelstrang der Relaiskarte. Deswegen Draht und Formvorgabe.
Wie ich allerdings ohne groß zu schmoren auf die Sub-D Stifte komme weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall nehme ich dafür Litze.
Früher habe ich die benötigte Länge der Litze ungefähr abgemessen und die Sub-D Buchse oder Stecker in einem kleinen Tischschraubstock eingeklemmt und die Litze verlötet. Anschließend die Buchse wieder eingebaut. Was dann an Litze zulang war wieder passend abgeknipst, abisoliert
angelötet.
Als nächstes werde ich die Matritzen bauen und an den Tastern befestigen. Dann weiß ich ungefähr die zu verlegenden Kabelwege von Matrix zu den Relaislötösenstreifen und da die Kabel für die Stromkreise integrieren, die auch auf Leiste abgeschlossen werden.
Soweit der Plan, aber der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis am größten. 8-)
Also demnächst mehr.
Wie immer freundlich grüßt der alte Diesel
Helmut
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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

Beitrag von Helmut »

Hallo Arnold160,
das sieht wirklich sehr sauber aus. Als Alternative zum Löten an SubD Steckern oder Buchsen habe ich für mich welche mit Schraubanschlüssen gefunden. Mir gefällt das gut, da ich immer mehr Nervenkribbeln bedingt durch Diabetes in den Fingern spüre.

Bild

Im Internet (z.B. Amazon) habe ich von 9-50 polig alles gefunden. Sicherlich braucht das mehr Platz und ist auch etwas teurer, aber Fummelarbeiten kann ich nicht mehr so richtig.

Gruß aus KerpeN
Helmut
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