Gewässer auf der Modellbahn

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Helmut
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Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von Helmut » 11 Feb 2020, 22:30

Hallo zusammen,
zur Zeit steht ja wieder ein Fluss bei mir an. Was nehmt Ihr für die Gewässergestaltung? Bisher habe ich ein Polyestergiessharz verwendet, dass allerdings eine Schrumpfung im unteren Prozentbereich zeigt. Bei größeren Gewässern reißt sich das von dem Untergrund ab: suboptimal. Man kann es retouchieren, aber toll ist das nicht.

Gruß aus KerpeN
Helmut

ClausS
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Re: Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von ClausS » 12 Feb 2020, 07:01

Hallo Helmut,

ich selbst bin zwar lange noch nicht so weit um über Flüsse nachzudenken.

Früher hat mein Bruder dazu Wasserglas genommen. Erinnern kann ich mich deshalb daran, weil ich es damals in der Drogerie kaufen durfte und nach einem Wasserglas verlangt habe. Damals wurde ich ausgelacht mit der Bemerkung "Gläser haben wir nicht". Ein Angestellter konnte sich aber erinnern und ich konnte mit 2 Beuteln heimgehen.

Tante Wiki sagt, dass das Material, egal ob Kali- oder Natriumwasserglas, zum Abdichten von Mauerwerk Verwendung findet und aus zermahlenem, in Wasser gelöstem Glas besteht. Es soll aber unter Wärmeeinwirkung etwas eintrüben.

Wäre das eventuell was für dich?

LG Claus

urmel64
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Re: Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von urmel64 » 12 Feb 2020, 09:24

Hallo zusammen, zum vorigen Beitrag habe ich mal eine Frage hier
https://www.amazon.de/gp/product/B075NN ... _qh_dp_hza gestellt.

Hmm, dauert wohl etwas bis zur Freigabe, obwohl die Mitteilung sagt, sei veröffentlicht :-(
entgleisungsfreie Grüße
urmel64
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Re: Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von MHAG » 12 Feb 2020, 09:38

Hallo,

bisher habe ich als Wasseroberfläche das Kunststoffmaterial von Duschabtrennungen (mit Wellenmuster) verwendet. Das erfordert aber immer eine echte "Wassertiefe" von 1-5cm. Und die Ufergestaltung ist nicht ganz einfach, denn das Material ist etwa 3mm dick, das fällt dann schon als Absatz auf; an einem Steilufer aber kein Problem. Weiterer Nachteil: Man braucht eine Tarnung für die einzelnen "Wasserteile", also z.B. eine Staustufe zwischen See und Fluß, tiefe Brücken, Stege,... :|

Auf der neuen Anlage will ich mehrere Klarlackschichten (Bootslack?) auf einem entsprechenden Untergrund verwenden -- aber das wird noch einige Zeit dauern.

Viele Grüße 8-)
Michael

ClausS
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Re: Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von ClausS » 12 Feb 2020, 11:07

urmel64 hat geschrieben:
12 Feb 2020, 09:24
Hallo zusammen, zum vorigen Beitrag habe ich mal eine Frage hier
https://www.amazon.de/gp/product/B075NN ... _qh_dp_hza gestellt.

Hmm, dauert wohl etwas bis zur Freigabe, obwohl die Mitteilung sagt, sei veröffentlicht :-(
Hallo,

liegt möglicherweise daran, dass die Frage noch nicht beantwortet ist.

LG Claus

Helmut
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Re: Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von Helmut » 12 Feb 2020, 19:20

Hallo,
Wasserglas finde ich persönlich etwas kritisch, da es sich dabei um in Natronlauge aufgelösten Sand handelt, also alkalisch ist. Würde ich von abraten. Da ich ein Schiff und Anleger einbringen will, ist eine Kunststoffplatte auch nicht das Gelbe vom Ei. Aus dem gleichen Grund möchte ich auch keine Materialien nehmen die mit Hitze arbeiten. Gießharze finde ich eigentlich ganz passend, nur halt welches? Polyestergießharz stinkt nach Styrol und schrumpft. Dabei kann es sich sogar vom Grund abheben. Irgendwie scheinen Gießharze für mich immer noch die bester Lösung

Für weitere Hinweise bin ich wirklich dankbar.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Kai Eichstädt
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Re: Gewässer auf der Modellbahn

Beitrag von Kai Eichstädt » 12 Feb 2020, 22:00

Moin Helmut,

neben der Verwendung von Geländebaukrepp, Farbe und Klarlack hatte ich in der Vergangenheit gerne das Gießharz von Faller genommen, Vergangenheit, weil: gibt es nicht mehr...
Hier

Bild

Bild

habe ich zu Faller 171661 gegriffen. Das ist einfach aus der Flasche in den vorbereiteten See gegossen worden und wurde dann fest, wenn auch nicht so fest wie das Gießharz. Was mich damals ein wenig aus den Schuhen gehauen hat: beim ersten Gießen wurde das Zeug fest, zeigte aber einen Tag später Risse. Somit kam es zum Einsatz von Stechbeitel und Hammer, erneute Gestaltung des Gewässerbodens und erneutem Guss mit neuer Flasche.

Gruß
Kai, der aber bis heute nicht weiß, was die Ursache war...

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