Exitus, Super Gau. Anlage tot.

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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von scabaNga » 12 Okt 2026, 13:55

Hallo Frank,

schön mal wieder von Dir zu hören!

Wäre das mit dem Transport nicht so schwierig würde ich Dir einen Trafo abnehmen, die Titans eignen sich auch sehr gut für Digitalos! :D

Aber genug des Thread-Capture... :roll:

Liebe Grüße
Mike

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von Womo » 12 Okt 2026, 13:50

Hallo,
ich hatte auf " Biefang " als Analoger die fliegende Verdrahtung bevorzugt und konnte somit bei Störungen den " Stromweg " wunderbar verfolgen.
Habe für die analogen Mobahner übrigens noch sehr preiswerte Titan Trafos sowie Fahrregler abzugeben.

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von MHAG » 10 Okt 2026, 10:46

Hallo,

ihr zwei zeigt uns hier ja richtige Drahtkunstwerke! :) Meinen Respekt, darauf könnt ihr wirklich stolz sein :!: :D
Was ihr hier zeigt, habe ich noch vor mir -- allerdings zweifle ich inzwischen, ob einzelne Leitungen für meine Belange sinnvoll bzw. machbar sind. Ich habe ja nicht nur die Tasten für Weichen und Signale und Schalter für Gleisabschnitte, es kommen noch welche für Schuppentore :mrgreen: , Licht und viele andere Gimmicks dazu :lol: Momentan überlege ich, wie man diese vielen Eingabeelemente "digitalisieren" kann, damit ein Datenbus zur Anlage reicht und dort die "Aktoren" per Dekoder geschaltet werden. Prinzipiell könnte die Anlagenseite mit Standard-DCC oder -SX abgehandelt werden, aber die Stellpultseite scheint eine Eigenentwicklung zu erfordern. Zumindest habe ich da noch nichts brauchbares und bezahlbares gefunden... Aber dazu werde ich bald mal einen eigenen Thread aufmachen.
Jedenfalls habt ihr da was Beeindruckendes erschaffen, das ganz offensichtlich auch noch funktionell ist :)

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von arnold160 » 09 Okt 2026, 18:14

Hallo,
Respekt 111er, das war ein Kunstwerk. Ich weiß zwar nicht was damit alles geschaltet wurde, aber eine Fehlersuche bei dieser Verdrahtung stelle ich mir sehr entspannt vor. Aus dem selben Grund habe ich meine Verdrahtung ähnlich ausgeführt, nur die Drähte spannen hat sich bei mir als ungünstig erwiesen, da ein anziehen der Drähte ohne Vorratsbogen nicht möglich ist. So muß ich die die gesuchten Verbindungen immer ausklingeln.
Auch unterschiedliche Drahtfarben wie jetzt beim Stellpult wären günstiger gewesen.
Ein Foto von deiner jetzigen Verkabelung würde mich natürlich doch interessieren. :mrgreen:
Mit meinem neuen analogen Stellpult bin ich absolut zufrieden. Wenn man sich bei den zu schaltenden Funktionen beschränkt, und z.B. nicht die Schuppentore vorbildgerecht langsam öffnen und schließen will, :mrgreen: , ist die analoge Verschaltung m.E. völlig ausreichend. Von funktionierenden Signalenlampen habe ich auch abgesehen, weil in N wohl nur im Dunkeln sichtbar. Wenn dann allerdings was entgleist muß die Sonne aufgehen.... :D :idea: Aber es mag seinen Reiz haben im abgedunkelten Raum mit beleuchteter Anlage zu fahren. Aber das war ja nicht mein Ziel, obwohl die Möglichkeit in der Verdrahtung schon vorgesehen.
Jedenfalls hab ich jetzt wieder die Zeit eine HU an den Problemfällen einiger Mobahner durch zuführen.... :lol:
Freundlich wie immer grüßt der arnold160

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von 111erFredi » 05 Okt 2026, 23:28

Hallo Otto, servus zusammen,

erstmal allen Respekt für die Wiederinbetriebnahme Deiner Anlage. Ich schalte und fahre bei mir ja alles analog und manuell einzeln. (Was war nochmal eine Diodenmatrix ?) :lol:
Bei meiner früheren Anlage habe ich auch mit viel Sorgfalt meine Litzen 'untendrin' in rechten Winkeln verlegt. Das war aber viel einfacher, weil die Anlage über die Längsachse klappbar war und ich, wie an einer Schalttafel, bequem an die Elektrik herankam. Ein Bild meiner heutigen Kabelbäume erspare ich euch an dieser Stelle...

Beste Grüße
Alfred

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Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von scabaNga » 02 Okt 2026, 17:10

Hallo arnold160,

ich kann mich nur wiederholen: wie Du die Verkabelung ausgeführt hast nötigt mir größten Respekt ab! 8-)

Viele Grüße
Mike

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von arnold160 » 02 Okt 2026, 13:04

Moin N`ers
Alles hat mal ein Ende und in der modernen Welt ist kein Platz für Mysterien. Dafür ist der Mensch viel zu neugierig.
Nach reichlich spielen und testen ( bin ja Spielbahner ), entpuppte sich das Mysterium als schlampige Arbeit des Erbauers.
3 Berührungen an einer Diodenmatrix auf einmal. War wohl schon spät.
Jetzt läuft es zu 99% zur vollsten Zufriedenheit.
Allerdings muß ich das mit dem Fahrdienstleiter auch erst lernen. Die PC Steuerung hat mich all die Jahre doch sehr verwöhnt.
Wenn ich sehe wieviele Fahrstrassen ich anfangs falsch stellte, wieviele Flankenfahrten und andere Nicklichkeiten auf meine Kappe gingen,
so bewundere ich die Stellwerker im richtigen Leben. Mit wieviel Einsatz die den Betrieb versuchen am laufen zu halten, Respekt. Da kann natürlich das eine oder andere Ersatzsignal und auf Sicht fahren schonmal ins Auge gehen :mrgreen:
Jedenfals hab ich beim Fahren festgestellt, das einge Stromkreisschalter und Weichentaster überflüssig sind, weil durch andere sinnvollere Funktionen erschlagen. Ich laß sie aber drin, sieht besser im Stellpult aus.... :D
Jetzt ein paar Bilder wie es unter meiner bescheidenen Anlage aussieht...

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Die Problemweiche...

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Teilansicht der Verkabelung unter der Anlage. Rahmen aus altem Ikea Regal, da waren praktischerweise schon viele Löcher drin, da konnte ich Kabel durchziehen...

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Kabelstränge , die von den oben zu sehenden Messerleisten die Anlage mit dem PC verbunden haben, plus Beine des Erbauers. Jetzt sind es viel zu viele Adern, aber ich mach mir nicht die Mühe die Stränge zu entflechten und die unnötigen ab zulöten.
Never change a running System ;)
Es grüßt freundlich der arnold160

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von MHAG » 30 Sep 2026, 13:41

Hallo Arnold160,

auch von mir Glückwunsch zur schnellen Reparatur!
Solche Mysterien kennt vermutlich jeder von uns, ein Elektronikmysterium von mir befindet sich wahrscheinlich noch in der Schulsammlung: Zwei Lichtschranken, gleich aufgebaut, nur Austauschtypen bei den Transistoren; die eine reagiert, wenn der Lichtstrahl unterbrochen wird, die andere, wenn nicht. Wie gesagt gleiches Platinenlayout, gleiche Schaltung, fast gleiche Bauteile... Die Physiklehrer (einer davon Elektroniker) waren ebenfalls ratlos ==> also ab damit ins Kuriositätenkabinett der Schule (=Physiksammlung)... Ich habe das später auch kein zweites Mal mehr geschafft :roll:
Dein "freiheitsliebender Weichenantrieb" ist ja wenigstens eine rationale Erklärung, warum was nicht geht. Und wenn man sich dann damit abfinden und arrangieren kann -- umso besser!
Also viel Spaß beim Fahren und viel Erfolg beim Reparieren 8-)
Michael

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von Samms710 » 29 Sep 2026, 17:50

Hallo arNold 160,
Die Anlage läuft wieder, Weichenfehler mit einem Trick umgangen, die zweite Kehrschleife funktionierte sofort, alles fein.
👍👍👍👍👍👍👍👍

Herzlichen Glückwunsch, die Reparatur hast du schnell und sehr gut geschafft auch mit deinem Mysterium
kannst du leben, und dabei noch ca. 3 Monate Zeit bis Weihnachten. ;)

Deine Berichte lese ich gerne, du hast eine lockere, witzige Schreibweise, das gefällt mir.

Viel Fahrspaß mit der wieder funktionsfähigen Anlage nach dem Super Gau.

Anerkennende Grüße aus KEU, Samms710

Re: Exitus, Super Gau. Anlage tot.

von arnold160 » 27 Sep 2026, 16:36

Hallo Kai,
jede Anlage hat ihr Mysterium. Jetzt hab ich auch eins. Stellt euch vor: Ein Taster ist auf 5 Dioden geschaltet. Jede Diode entkoppelt ein Relais von den anderen Schaltkreisen, also werden 5 Relais durch den Taster geschaltet. Die 5 Relais schalten jeweils einen Weichenantrieb auf - oder /.
Die Weiche um die es geht schaltet nicht auf gerade bei einer bestimmten Weichenstrasse. Wenn die Weiche durch andere Weichenstrassentaster angesteuert wird, funktioniert sie. Also ist die Verbindung vom entsprechenden Relais ( Lötösenstreifen ) zum Antrieb in Ordnung. Kann der Fehler also nur vom Taster bis zum Anschluß Lötleiste Relais liegen.
Leider ist das nicht so. Wenn ich am Taster die entsprechende Diode für diese eine Weiche ablöte, und das Potential was der Taster anlegt für die Relais direkt an die Diode lege, schaltet die Weiche. Immer. Wenn ich 4 Dioden vom Taster ablöte und die Weiche über die eine Diode und Taster betätige, schaltet der Antrieb. Wenn ich noch eine Diode an den Taster löte und den selbigen betätige, schaltet der Antrieb. Wenn ich noch eine Diode anlöte, schaltet der Antrieb nicht mehr. Wie bei fünfen. Ein tauschen der Zuleitungen zu den Dioden untereinander bringt das gleiche Ergebnis. Wenn die vierte dabei kommt schaltet der eine Antrieb nicht mehr. :lol:
Also wat isset? :roll:
Das der Trafo zu knapp ist weiß ich. Kann also nur ein Antrieb sein. Aber welcher? Hab die mit dem Ohmmeter durchgemessen. Differenz zwischen den einzelnen, ein paar Ohm, bei 25 Ohm Spulenwiderstand vielleicht schon ausschlaggebend. Aber mich unter die Anlage legen und unterflur eingebaute Antriebe tauschen, da bin ich zu alt für. ;)
Also warte ich, bis ein Trafo mit 18V / 4A vom Himmel fällt.????
Nö, ich schalte vorher eine Fahrstrasse, bei der die Weiche umlegt, analog sei Dank. :P
Aber das ist ja noch nicht alles. Diese Weiche die nicht schaltet liegt natürlich im Schattenbahnhof. Ausfahrweiche aus einer Kehrschleife.
Und wie der Name Schattenbahnhof schon sagt, viel Licht ist wenig.
Ich konnte also nur mit Taschenlampe sehen ob Weiche umschaltet, und dann nur die Hälfte der Weiche wo kein Antrieb eingesteckt war.
Zum schlechten Schluß kam nur noch ein schnarren des Antriebs weil 50HZ. Ich das ganze Gelände oben drauf abgebaut, die Hartfaserplatte die das Ganze trägt freigelegt.
In der Zwischenzeit hatte ich die Kehrschleife der betreffenden Weiche mittels Brückengleichrichter ans Laufen gebracht. Übrigens tolle Sache und total einfach. Aber wie Helmut schon sagte, geht nur in eine Richtung. Zurücksetzen und einen abgekoppelten Waggon wieder mitnehmen ist nicht. :D
Aber ich schweife ab.
Um die Weiche ein zusehen und von Hand zu betätigen, wollte doch die Kehrschleife testen, musste ich ein Stück der Hartfaserplatte rausbrechen . Ich in die Kehrschleife gefahren und die Weiche von Hand betätigt. :?:
Moment, da müsste doch ein Antrieb stecken..... War aber nicht, der baumelte unsichtbar hinter einer Verstrebung unter der Platte. Das testen mit Wechselstrom hatte ihn aus der Halterung vibriert. Ich unter die Anlage, Weiche ausgebaut , zerlegt, justiert, eingebaut mit Antrieb und gehofft das Fehler weg. :lol:
Das Ergebnis war niederschmetternd und ließ mich mit 2 Flaschen Bier allein. Meine Lebensabschnittsgefährtin schüttelte nur den Kopf und wollte den Keller abschließen. Am anderen Tag kam ich zur Einsicht daß Mann sich mit bestimmten Dingen abfinden muß.
So lebe ich denn mit einem Mysterium. :roll:
Die Anlage läuft wieder, Weichenfehler mit einem Trick umgangen, die zweite Kehrschleife funktionierte sofort, alles fein.
Jetzt werden Kollateralschäden beseitigt und gefahren.
Freundlich grüßt der arnold160

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