Brawa 232 Ludmilla

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arnold160
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Brawa 232 Ludmilla

Beitrag von arnold160 »

Moin,
Die 232 von Brawa ist ein tolles Modell. Wenn sie dann läuft. Meine jedenfalls, gebraucht gekauft, konnte ich gut zum auffinden verschmutzter Stellen auf den Schienen verwenden. Das Teil zerlegt und die Räder und Kontaktbleche gereinigt. Nach dem Zusammenbau keine Veränderung. Also alles von vorne. Dabei ist mir aufgefallen, das der mittlere Radsatz auch zur Stromabnahme vorgesehen war, das Kontaktblech werksseitig aber nicht so gebogen wurde das es an der Radinnenseite anlag wie bei den anderen Achsen. Das hab ich dann geändert und alles wieder zusammengebaut. Das Fehlerbild der schlechten Stromabnahme blieb. Faxen dicke. :evil:
Zusätzlich 10g Blei ins Gehäuse eingebracht. Keine Verbesserung.
Alles wieder zerlegt und mir die Drehgestelle genau angeschaut. Dabei fiel mir auf daß die Haftreifen auf der inneren Achse eines jeden Drehgestells montiert waren und da von Firmenseite auch ein Kontaktblech. Nun ist die Stromabnahme von einer Achse mit Haftreifen eh nicht optimal, also gibt es eine optimale Stromabnahme nur von der ersten Achse des Drehgestells in Fahrtrichtung, und der letzten Achse des nachlaufenden Drehgestells. Das ist natürlich zuwenig und damit Mist.
Abhilfe geht ganz einfach. Die Achse mit Haftreifen in die Mitte eines jeden Drehgestells, bei mir ohne Haftreifen da die Lok schwer genug ist, so das die erste und letzte Achse eines Drehgestells voll auf der Schiene liegen. Desgleichen beim zweiten dreiachsigen Drehgestell. Wieder alles zusammen gebaut und jetzt befährt die Lok sogar Abstellgleise ohne stottern, die selten benutzt werden. Natürlich ist es eine Frickelei, die Kontaktbleche auf die Radinnenseite zubringen ohne sie zu verbiegen..... ;) Aber auch da gibt es Tricks.
Vielleicht hilft das hier jemandem weiter der ähnliche Probleme mit diesem Modell hat.
Ansonsten kaufe ich die Lok zu einem günstigen Preis. :mrgreen:
Gruß Otto