Fredis Modellbahn

Hier dreht sich alles um die Modellbahn
111erFredi
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Fredis Modellbahn

Beitrag von 111erFredi »

Servus zusammen,

seit heute bin ich nicht mehr nur Gast, sondern angemeldet und freigeschaltet :-)

Einen ersten Beitrag über meine aktuelle Modellbahnanlage habe ich schon in meiner Vorstellungsrunde gepostet. Siehe bitte dazu auch viewtopic.php?t=991&start=10

Dabei wurde von Michael der Wunsch geäußert, dass die am Rand abgebildete Dieseltankstelle näher vorgestellt werden solle.
Neben einigen Dampflokbehandlungsanlagen wollte ich Ende der 70er Jahre für meine damals wenigen Dieselloks eine bescheidene, beim Vorbild improvisierte, Tankstelle haben, die zwischen zwei Strahlengleise der Drehscheibe passen sollte. Als Bodenbelag nahm ich mit Karton verstärktes, geprägtes Kopfsteinpflaster, das ich beim Neueinbau farblich etwas aufgehellt habe. Die Zapfsäulen entstanden aus zurechtgefeilten, rot gefärbten Holzleistchen mit einem Sichtfenster aus weißem Papier. Zapfhahn war ein Stück Litzenisolierung, die vorne an einen schlauchartig gebogenen Draht geklebt war. Der Pumpen- und Materialschuppen, der Tank und die doppelte Kiste stammen aus Bausätzen von Arnold, die Leiter über dem Tank war von einem Kesselwagenumbau noch übrig. Einige selbst auf der Drehbank gefertigte, aber farblich nicht vollendete Ölfässer ergänzen die Ausrüstung. Die (sicher fälschlich) roten Rohrleitungen dazwischen bestehen aus isoliertem Draht, den ich mit Pappscheibchen als Rohrverflanschung verfeinerte. Die Firmenaufschrift auf dem Kessel ist wohl der damaligen, faszinierenden TV-Werbung von Esso zu verdanken, deren letzter Satz auch heute noch voll zutrifft: „Es gibt viel zu tun. Packen wir es an.“ :mrgreen:

Viele Grüße
Alfred

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Das Bild zeigt den Einbauort auf meiner alten Modellbahn, die seit 2015 nur noch auf zahlreichen Bildern existiert. :(

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Drohnenbild am jetzigen Platz mit probeweise...

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...und vollflächig aufgehelltem Pflaster. Die Fotos zeigen gnadenlos, dass die Leuchte filigraner sein könnte... :o

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Noch ist nichts fest verklebt, daher ist auch ein Foto der Rückseite möglich. Hatte ich schon erwähnt, dass der Bau und die Restaurierung großen Spaß gemacht haben ? :)
MHAG
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Re: Fredis Modellbahn

Beitrag von MHAG »

HalloAlfred!

Nochmal ein Willkommen als vollwertiges Mitglied :mrgreen:
Danke für die aufschlussreichen Bilder samt Erklärungen! :D Ich mag sowas :) Nicht perfekt (das wirkt meistens steril), aber lebensnah ;) Die Tankstelle sieht so aus, als ob es sie real geben könnte. Und die hat sonst niemand :lol:

Viele Grüße 8-)
Michael
Helmut
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Re: Fredis Modellbahn

Beitrag von Helmut »

Hallo,
die Szene gefällt mir ausgesprochen gut, wirkt auf mich stimmig. Evt. würde ich die einzelne Zapfsäule wegnehmen, da auf den beiden Gleisen eigentlich nur 4 Loks zum Betanken Platz haben.

Gruß aus KerpeN
Helmut
111erFredi
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Re: Fredis Modellbahn

Beitrag von 111erFredi »

Servus zusammen,

auf Ottos (arnold160) Wunsch in seinem Faden, zeige ich mal meine jetzige Verkabelung vom Stellpult zur Anlage. Wie ihr seht, ist alles lose oder nur leicht gebündelt. Farbcodes gibt es in dem Sinn nicht, nur unterschiedliche Farben der Litzen, die Zuordnung regelt eine Steckerbelegungsliste. Funktion kann somit nur mit dem Messgerät geprüft (durchgeklingelt) werden. Das funktioniert soweit ganz gut, vor allem wohl auch deshalb, weil auf die Verkabelung, im Gegensatz zu meiner früheren Klappanlage, keinerlei mechanische Kräfte mehr einwirken. Das hat die Anzahl der Störungen insgesamt sehr verringert. Wenn ich heute wieder vor der Wahl der Anlagenbauform stünde, würde ich mich, trotz aller Nachteile, auf jeden Fall für Segmente in überschaubaren Abmessungen (und Gewicht !) entscheiden.

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Unterseite des Stellwerks "Großer Bahnhof". Um das Stellwerk komplett von der Anlage trennen zu können, sind alle Litzen auf Vielfachsteckverbindungen geführt und an der Anlage über Lötleisten und teilweise in Kabelkanälen zum Zielpunkt geführt. Innerhalb der Anlage habe ich Schaltdraht verbaut, da ich davon größere Mengen zur Verfügung hatte.

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Litzenstränge, Vielfachsteckverbindungen und Weichenantriebe mit Polschalter, die vor dem Einbau akribisch auf Funktion getestet wurden, wobei sich eine Fehlerquote von 5 % Ausschuß zeigte.

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Unter dem Stellwerk "Kleiner Bahnhof" sind die Litzen bisher nur paarweise zur Anlage geführt, eine Bündelung unterblieb bisher. Es sind noch Änderungen auszuführen, um die gesamte Anlage zwischen Analog- und Digitalbetrieb umschalten zu können.

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Unteransicht des an der Anlage fest geschraubten kleinen Stellwerks. Die Anzahl der Litzen- bzw. Drahtbrüche hält sich dadurch in engen Grenzen.



Viele Grüße
Alfred
MHAG
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Re: Fredis Modellbahn

Beitrag von MHAG »

Hallo Alfred,

noch etwas Essig und Öl, dann ist der Kabelsalat fertig :lol:
Nein, im Ernst, ich habe schon viiieeel schlimmeres zu sehen bekommen... :mrgreen:
Und wenn Du schreibst
unterschiedliche Farben der Litzen, die Zuordnung regelt eine Steckerbelegungsliste.
dann wirkt das noch beherrschbar, wenn auch mit Aufwand.
Solange Du damit zurecht kommst, passt es doch... ;)

Bin momentan in der Entscheidungsfindung, wie ich meine Weichen, Signale etc. schalten werde. Ein Bussystem erscheint mir da durchaus sinnvoll; aber ohne PC und mit realen Tasten (Kein Bildschirmstellpult!), doch dafür scheint es kaum was zu geben... Würde zumindest einiges an Drähten einsparen.
Ich sollte da wirklich mal einen entsprechenden Thread eröffnen :geek:

Du schreibst ja, dass Du noch dran arbeitest, und sowas
um die gesamte Anlage zwischen Analog- und Digitalbetrieb umschalten zu können.
klingt durchaus recht interessant. Würde mich interessieren, wie Du das umsetzt. Ja, ich weiß, ich bin neugierig :oops:

Viele Grüße 8-)
Michael
Helmut
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Re: Fredis Modellbahn

Beitrag von Helmut »

Hallo Alfred,
ich arbeite gerne mit Verdrahtungskanälen und bündele die Kabel damit, ansonsten habe ich das gleiche Chaos und es funktioniert. Von daher pflege ich meinen Kabelsalat weiter. Das einzige, was ich mir abgewöhnt habe, ist die Verzweigung von Kabeln unter der Anlage. Da steigt man irgendwann nicht mehr durch. Ein Kabel hat bei mir einen Start- und einen Zielpunkt in Form eines festen Anschlusses.

Gruß aus KerpeN
Helmut
111erFredi
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Re: Fredis Modellbahn

Beitrag von 111erFredi »

Servus zusammen,

danke für die Frage zur Umschaltung zwischen digitaler und analoger Spannung am Gleis. Nur durch fragen lernt man was. :D
Dazu habe ich eine kleine Skizze gemacht woraus sich das einfache Prinzip erkennen lassen sollte.

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Ich verwende dazu pro Stromkreis einen Schalter mit 2 getrennten Umschaltern (2 x Um). Je nach Schalterstellung erhält das Gleis dann digitale oder analoge Spannung. An den Trennstellen zwischen den Stromkreise ist auf richtige Polung der Digitalspannung zu achten. Etwas tricky ist bei mir der Umstand, dass ein Trafo ein Stück der zweigleisigen Strecke in zwei verschiedene Richtungen speist, was bei Umschaltung auf Digitalbetrieb unweigerlich einen Kurzschluss zur Folge hätte. Da wird wohl eine getrennte Einspeisung mit einem weiteren Trafo (Stromkreis) erforderlich, oder ich hänge diese Abschnitte richtungsgleich an bestehende Stromkreise an. Vor dem Umschalten auf Digitalspannung ist unbedingt sicherzustellen, dass Analogloks auf stromlosen Abschnitten stehen.
Da es bei mir keine Kehrschleifen gibt, funktioniert diese Art der Umschaltung recht unkompliziert. 8-)

Viele Grüße
Alfred
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