Strom sparen - was bringen neue Geräte?

S.Bahn
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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von S.Bahn » 15 Mai 2020, 12:34

Hi Claus,

den Energieverbrauch kann man mit einem Eigenheim mit Sicherheit besser steuern. Man kann sich ja selbst entscheiden, beispielsweise womit man heizt. Beispielsweise könnte man eine Wärmepumpe installieren, das kann ich als Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus nicht.

Keine Ahnung, wie das in Frankfurt ist. Das Wasser für die Wiener kommt aus dem Gebirge, etwa 70 km südlich von Wien. Und das kommt ganz von alleine aus dem Boden, ist also echtes Quellwasser. Das Gebiet steht unter strengem Schutz, weil eben für die Wasserversorgung der Wiener gedacht. Und so gesehen ist es tatsächlich so: ob das Wasser von der Quelle über Bäche und kleineren Flüssen letztendlich in der Donau landet oder ob wir das Wasser einfangen, über Pipelines nach wien lenken und dort aus den Wasserhähnen laufen lassen, bevor es über den Umweg einer Kläranlage in der Donau landet, macht keinen Unterschied. Wir haben auch dann noch mehr als genug Wasser, selbst wenn wir einen trockenen Sommer wie den vergangenen erleben. Schlimmer fände ich es, würden wir das Wasser erstmal selbst aus dem Boden pumpen, dann würde ich mich selbstverständlich sofort einschränken.
Liebe Grüße,
Herby

ClausS
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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von ClausS » 15 Mai 2020, 12:41

Hallo Herby,

nur um das klarzustellen: Ich wohne nicht im Eigenheim und auch nicht (mehr) in der Nähe von Frankfurt, aber sonst stimme ich dir absolut zu.

Wobei ich dabei der Meinung bin, dass, auch wenn etwas im Überfluss vorhanden ist, man durchaus sparsam (=verantwortungsvoll) damit umgehen sollte. Was bestimmt auch gemacht wird, da bin ich mir sicher.

Die Verunreinigungen beim Abwasser kann man durch Kläranlagen reduzieren. Was macht man aber mit der Abwärme, die das Abwasser aufgeheizt hat?

Da steckt meiner Meinung nach ein sehr großes Potential an Einsparungen oder Recycling.

Aber das ist wiederum ein anderes, weitaus größeres Thema.

LG Claus

S.Bahn
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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von S.Bahn » 15 Mai 2020, 12:59

Hi Claus,

beim Wasser bin ich wenig einsichtig. :mrgreen:

Ansonsten bin ich voll bei Dir; ich bin ja Mitglied im Mieterbeirat in unserer Wohnhausanlage und wir haben zueletzt durchgesetzt, dass die überschüssigen Gelder aus dem Erhaltungs- und Verbesserungsfonds dafür verwendet werden, dass wir eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach bekommen. Das Geld würde sowieso nie zurückbezahlt werden. Das würde eher dafür verwendet werden, dass man neue Farbe an die Fassade bringt oder für ähnlich nutzlose Dinge.

Abwärme nutzen ist halt in einer Mietskaserne auch nicht möglich. Oder kennst Du eine Lösung, wie ich in meiner Wohnung die Wärme des Nudelwassers (um ein Beispiel zu nennen) zurück gewinnen kann? Ok, ich könnte das Wasser einfrieren, weil heißes Wasser kann man ja immer brauchen ... :lol:
Liebe Grüße,
Herby

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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von MHAG » 15 Mai 2020, 13:36

Hallo,

nochmal was von mir: 8-)
Die Energiesparlampen habe ich weitgehend vermieden (nur mal aus Neugier gekauft), denn die Lichtfarbe läßt einen immer irgendwie krank aussehen. Außerdem möchte ich das Licht sofort nach dem Einschalten haben und nicht erst 5min später, wenn ich schon lange wieder aus dem Zimmer bin... :roll:
Als Zwischenlösung bin ich auf die in Glaskörpern eingebauten Halogenlampen gegangen, die wenigstens eine vernünftige Lichfarbe und Helligkeit geboten haben. Denn bei LED-Lampen kommt es mir manchmal so vor, dass es beim Einschalten beinahe etwas dunkler im Raum wird...: :twisted: Denn was helfen mir die "LED-Birnen", die eine 25W- oder 40W-Birne ersetzen? Ich habe keine Kronleuchter mit 20 40W-Birnen, eine 100W-Birne muß einen mittelgroßen Raum ausleuchten (tut es auch). Und dafür gibt´s eben bestenfalls die Halogen-Teile.
Ok, es wird langsam besser mit den LEDs, sowohl bei der Helligkeit als auch bei der Lichtfarbe. Mittlerweile habe ich auch schon viele LEDs im Einsatz, aber eben nicht überall. Und ich scheine da auch etwas Glück zu haben, denn die LED-Birnen bei meinen Eltern geben genausooft wie die vormaligen Glühbirnen den Geist auf (etwa 1x pro Jahr!), keiner versteht das so richtig. Da hatte ich mit meinen wenigen Ausfällen wirklich Glück. Und weil ich ja neugierig bin, habe ich so ein defektes "LED-Leuchtmittel" mal vorsichtig zerlegt. Was habe ich vorgefunden: Eine lockere Lötstelle :!: Nachgelötet und wieder zusammengesetzt: Funktioniert wieder... und sowas von einem teueren Markenhersteller... o o o...

Auch noch ein paar Worte zum Wassersparen: Da immer mehr Brauchwasser gespart wird, wird das Abwasser absurderweise bei uns immer teurer! Denn weil so wenig Abwasser durch die Rohre fließt, muss regelmäßig mit Frischwasser gespült werden, um Ablagerungen und Verstopfungen zu vermeiden! Auf diese Weise steigen die Gesamtwasserkosten, obwohl eigentlich weniger Wasser verbraucht wird. Und man zahlt natürlich auch Abwassergebühren für das Wasser, das man beim Gartengießen verspritzt, obwohl das nicht in der Kläranlage landet.

Ich hätte auch gerne eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch, samt kleinem Stromspeicher im Keller. Nur muß ich dann für meinen selbst erzeugten Strom, den ich ja nicht ins Netz einspeise und selbst verbrauche, die EEG Umlage je kWh zahlen (ja, es gibt zwangsläufig eine Verbindung zum Stromnetz, die aber nur als Verbraucher genutz wird, nicht als Einspeiser; kann so konfiguriert werden). Schon irgendwie seltsam bei uns... Aber ich warte da mal, bis die Photovoltaik mehr Effizienz hat, momentan bringt´s auf der kleinen Fläche nicht so viel. Und vielleicht ist bis dahin ja auch das mit der EEG bereinigt. Oder vielleicht ein zweites Stromnetz im Haus für Eigenstrom...

Mal schauen, wie´s weitergeht...

Ach ja, Herby: Du kannst das vorsorglich eingefrorene Wasser mit Sonnenenergie wieder aufwärmen, wenn´s Dir zu kalt ist :lol:

Viele Grüße 8-)
Michael

ClausS
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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von ClausS » 15 Mai 2020, 13:42

Hallo Herby,

ich bin kein Ingenieur, aber ich denke dabei an die Funktionalität wie bei einem Wärmekraftwerk. Dort wir aus warmer Luft, die aufsteigt, Energie gewonnen, oder?

LG Claus

S.Bahn
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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von S.Bahn » 15 Mai 2020, 15:03

Hi Michael,

zahlt man bei Euch tatsächlich auch Abwassergebühren für das Wasser, welches in den eigenen Grund versickert? Bei uns geht man davon aus, dass jemand, der einen Garten besitzt, eben eine bestimmte Menge an Wasser für den Garten verwendet und man für diesen Teil keine Kanalgebühren kassiert. Und wie viel Wasser man 'frei' hat, hängt eben von der Größe des Gartens ab. Da drin soll dann auch ein gewisser Anteil berücksichtigt sein, der von der Natur kommt und auf diese Weise den Abwasserkanal füllt. Wie gesagt, das wird dann pauschal berücksichtigt.

Hast Du schon mal versucht, den Defekt eines GU10 Leuchtmittels zu finden? Die sind in der Regel ja komplett verschweißt, die meisten bekommt man zerstörungsfrei gar nicht auseinander. Selbst wenn man die Streuscheibe intakt wegbekommt und dann auch noch die LED-Platine selbst geschraubt sein sollte - die Elektronik im Sockel ist fix mit dem Gehäuse verbunden, und zwar an den beiden Sockelstiften. Und spätestens dort muss man das Gehäuse zerstören, um nach der eigentlichen Ursache zu forschen. Da sollte die EU vielleicht auch mal aktiv werden und so einen Unsinn abstellen. Gibt ja meiner Meinung nach keinen wirklich technischen Grund, warum man den Leuchtteil nicht schraubbar vom Sockel trennen können sollte.

Wenn ich etwas mehr Ahnung von diesen Dingern hätte, würde ich ja zumindest die LEDs rausholen und irgendwie bei der Modellbahn verwenden. Auch über die Verwendbarkeit von Elektronikbauteilen habe ich schon nachgedacht. Beispielsweise könnte man doch den Brückengleichrichter nutzen? Der hängt zwar an Netzspannung und ich weiß jetzt nicht: funktioniert der auch bei geringerer Spannung? Weil dann könnte ich den ja als Gleichrichter beispielsweise für Wagen-Innenbeleuchtungen verwenden, wenn das ginge. Ich weiß, spart nicht viel, aber wenn man schon einen hat, braucht man keinen kaufen. Hab mittlerweile eh schon eine handvoll solcher Leuchtmittel hier rumliegen. Die 2 Kondensatoren werde ich wohl nicht verwenden können, fürchte ich. Soweit ich das richtig entziffert habe, steht da 400V und 1µF drauf. Wohl zu wenig, um etwaige Unterbrechungen bei der Beleuchtung zu überbrücken.

Und ja, das gibt es bei uns auch schon mal, dass die Abwasserrohre unter der geringen Wassermenge leiden.

Wegen Photovoltaik: ja, da habe ich schon mehrfach gehört, dass es bei Euch seltsame Regelungen gibt. Wie das bei uns exakt abläuft, weiß ich nicht. Das Einspeisen ins öffentliche Stromnetzt ist leider nicht wirtschaftlich. Weil würde man den Strom zu einem halbwegs guten Preis verkaufen können, dann würde unsere Anlage bedeutend größer ausfallen. So wurde sie in der Größe dimensioniert, wo man davon ausgehen kann, dass wir den Strom immer auch selber verbrauchen, den wir über die Anlage gewinnen. Es wird auch eine Akku-Anlage geben, aber der soll dann eben die Grundlast des Hauses auch in den Nachtstunden abdecken können und eventuell noch für Zeiten, wo nicht so viel Sonnenlicht zur Verfügung steht. Das Problem ist halt, dass wir zwar auch mehr Strom erzeugen könnten durch eine größere Fläche an PV-Zellen, aber den Strom können wir nicht vernünftig in der gesamten Anlage aufteilen. Und ihn gegen Bares an die Mieter abgeben, dürfen wir nicht. Entweder selber verbrauchen - oder ins Netz einspeisen (und dafür quasi kein Geld bekommen). Hast Du schon mal nach 'Balkonkkraftwerk' gesucht? Mit 2 bis 3 PV-Paneele kann man davon ausgehen, dass man die eigene Grundlast abdecken kann und Strom nur dann zukaufen muss, wenn eben mehr Strom gebraucht wird.

Hi Claus,

ich bin auch kein Ingenieur - aber um die Wärme zurück zu gewinnen, müsste man eine Anlage aufstellen, die einer üblichen Wärmepumpen-Anlage entspricht, wie man sie für das Heizen und für das Warmwasser verwendet. Das ist aber in der Wohnung selbst nicht möglich. Fürs gesamte Haus ist das auch nicht machbar, weil wir insgesamt 14 Stiegenaufgänge haben, wo die Wohnungen jeweils auf einen separaten Wasserversorgungsstrang hängen. Sprich: Wir würden dann 14 solcher Anlagen brauchen. Und damit könnten wir dann allenfalls die Wärme für Heizung und Warmwasser zurück gewinnen, nicht aber für Strom (da braucht es deutlich größer dimensionierte Anlagen). Und das amortisiert sich im Leben nie. Zumindest nicht, wenn man das in ein bestehendes Objekt einbauen soll. Wie gesagt, schon die Trennung in mindestens 14 Abschnitte ist eine Katastrophe. Darüber hinaus ist es ja so, dass es nur 3 Heizungsanlagen gibt, und die sind am Dach und nicht im Keller. Da müsste man die Wärme nachträglich über viele Wege durchs Haus leiten.

Teilweise wird das bei uns auch schon in Mehrfamilienhäuser, die neu gebaut werden, eingeplant und realisiert. Da ist es dann leichter, wenn die Versorgungsleitungen schon so geplant und ausgeführt werden, dass die Abwärme zurückgehalten wird, um sie anderweitig zu nutzen. Und selbst da ist dann die Frage, wie viel bringt das tatsächlich? Monetär? Und wie sieht es später mal mit den Reparaturen dieser Anlagen aus? Weil das Problem wird sicher auch sein, dass ja nicht ein gleichmäßiger Strom am warmen Wasser vorhanden ist. Viel Wärme gibt es während der Zeit, wo gekocht wird oder wo man sich oder Wäsche bzw Geschirr säubert.

Ist nicht so einfach ... :roll:
Liebe Grüße,
Herby

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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von LAG-Isartalbahn » 21 Mai 2020, 14:38

Hallo Leute,

Mit Interesse habe ich Eure Beiträge gelesen.
Bei den Energielabels habt Ihr meiner Meinung nach einen kleinen Denkfehler. Die Energieklassen werden unter genormten Bedingungen gemessen, die zum Beispiel bei Kühlgeräten eine bestimmte Umgebungstemperatur vorraussetzen. Der Energieverbrauch steigt hier bei höheren Umgebungstemperaturen gewaltig an. Steht zum Beispiel die Kühltruhe in einem kalten Keller (z.B. 15°C) wird der tatsächliche Verbrauch um vieles geringer sein als in der Wohnung mit einer Temperatur von circa 22 °C. Gut mein Beispiel ist nicht umbedingt Praxis nah, da kaum jemand eine Kühltruhe in die Wohnung stellt, es soll nur ein Beispiel sein. Ähnliches gilt auch bei einem Geschirrspüler bei der Temparatur deß "Frischwassers".

Zum Thema Solare Stromversorgung. Wie manche von Euch schon mitbekommen haben bin ich Selbstständiger Elektriker gewesen (Heute erster Rententag) in dieser Zeit habe ich mich mit Solarer Stromversorgung für Inselanlagen (Kein Netzanschluß am Gebäude vorhanden) aber auch mit Netzeinspeisungen befasst. Das Thema Netzeinspeisung habe ich nach Einführung der Einspeisevergütung aufgegeben, ich bekam die letzten Jahre laufend Anfragen für Reparaturen von Netzeinspeise-Anlagen. Diese musste ich größten Teils ablehnen da die Hersteller der Komponeten nicht mehr Existierten oder die Komponenten nicht mehr Kostentragend Repariert werden konnten.
Diese Anlagen haben sich Teilweise nach 20-25 Jahren noch nicht annähernd amortisiert.
Die Hintergründe dazu sind Vielfältig, der "Kafferatsch" dazu dauert vermutlich Tage.
Bei den Inselanlagen verhält es sich anders, hier waren die Kunden bereit Ihren "Strombedarf" anzupassen. Diese Anlagen sind auch noch Heute in Betrieb (gebaut so ab 1995).

Was bezüglich deß Stromverbrauches oft Übersehen wird sind die kleinen geheimen Stromverbraucher wie Steckernetzteile, PC´s inkl. Zubehör, Standby Geräte etc. Es Gibt genügend Geräte die zwar einen "Aus-Schalter" besitzen, der aber nur Geräte auf der "Niederspannungsseite" abschaltet und nicht vom Netz trennt. Dadurch kommt es zu "Stillstandsverbräuchen" die zwar "gering" sind aber sich im Jahr zu einem nicht geringen Verbrauch führen ( 0,1 Wh bedeutet aufs Jahr 876 Wh).

Es gibt viele Möglichkeiten Energi einzusparen, leider gibt es keine Möglichkeiten sich unabhängig zu Informieren zu lassen. Kommt mir Bitte nicht mit den Assozialenmedien hier gibt es viele Scharltane mit ein Grund warum ich meinen Betrieb keine Sekunde als Nötig weiter betrieben habe.

schönen Feiertag und bleibt Gesund

Eduard

ClausS
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Re: Strom sparen - was bringen neue Geräte?

Beitrag von ClausS » 30 Mai 2020, 20:57

Hallo zusammen,

gerade haben wir uns noch darüber unterhalten, schon meinte unser Trockner sich verabschieden zu müssen. Ein Blick auf die Rechnung genügte, das Teil hat ein Gebrauchsalter bei uns von 14 Jahren erreicht, es wird keine Reparatur mehr werden.

Also auf die Suche gemacht. Der alte war ein Kondenstrockner von Bosch. Also warum nicht wieder ein Kondenstrockner von Bosch? Gibt es noch, aber "nur" noch mit B. Sowas kauft man ja heute nicht mehr :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Also sollte es ein A+++ werden. Die gibt es aber nur als Wärmepumpentrockner, was ist das denn schon wieder? Und sie kosten natürlich das doppelte.

Also Test studiert, wozu hat man denn Test abonniert, und da war es auf einmal ein AEG. Der war der Beste und nicht der teuerste. Und der brauchte am wenigsten Energie. Aber er braucht für das Standardprogramm gut 1 Stunde länger.

Also auf zum Händler des geringsten Misstrauens aufgebrochen um zu schauen, was denn da ist. Man hört ja viel von Lieferschwierigkeiten wegen Corona und so, und irgendwie kommen die doch alle aus den gleichen Werken im Ausland.

Nach umfangreicher Beratung wurde es dann doch wieder ein Bosch, weil derzeit nix anderes in der 8 kg Klasse lieferbar ist. Es wird mal wieder das Luxusteil mit Wifi, Allergieprogramm und noch so Furz und Feuerstein, natürlich so ein Wärmepumpendings mit A+++, für die Umwelt halt.

Wenn er ähnlich lange mitmacht wie der alte, werden wir wieder zufrieden sein. Die Amortisation über den geringeren Stromverbrauch spielte bei der Kaufentscheidung sowas von keine Rolle. Wir haben nur gekauft, weil der alte kaputtging. Der war damals auch das Topmodell und sehr Energieeffizient und die Anschaffung hat sich über den geringeren Stromverbrauch amortisiert. Hat sich allerdings geldlich nicht bemerkbar gemacht, da die Tarife immer regelmäßig teurer wurden.

Hoffen wir, dass sich der Neue nicht zu einsam fühlt, er will ja mit der Waschmaschine kommunizieren. Unsere ist aber 11 Jahre alt, die kann sowas noch nicht. Vielleicht findet sich ja in der Nachbarschaft eine nette Waschmaschine oder gar ein Geschirrspüler. Mit unserem Fernseher wird der Trockner wohl nicht kommunizieren können, da der koreanisch spricht :lol: :lol:

LG Claus

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