Dokumentation Verkabelung

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Re: Dokumentation Verkabelung

von Roland » 01 Sep 2026, 09:32

Hallo,

bei Windows drückt man die "Drucktaste" auf der Tastatur. Dann wird der Screen in einem Zwischenspeicher kopiert.
Seit WIN11 kann man auch mit der Maus den Kopierbereich markieren.
Dann startet man ein beliebiges Grafikprogramm (z.B. Irfanview) und fügt dort das zwischengespeichert Bild ein.
Das kann dann als JPG gespeichert werden.

Gru, Roland

Re: Dokumentation Verkabelung

von scabaNga » 01 Sep 2026, 09:29

Hallo Samms710,
Leider habe ich noch nicht herausgefunden wie man einen Screenshot
bearbeiten und in Bildformat jpg speichern kann
Das geht bei Windoof sehr einfach mit dem sog. "Snipping Tool". Sorry, die deutsche Bezeichnung weiß ich nicht, lässt sich aber bestimmt über die Suche nach "Bildschirmfoto" o.ä. einfach finden. Damit kann man je nach Einstellung den gesamten Bildschirm, ein Fenster am Bildschirm oder einen Bereich "abfotografieren" und danach mit dem Grafikprogramm Deiner Wahl bearbeiten und speichern.

Oft ist das Tool auch hinter der "PrtSc" Taste (auf Deutsch "Druck" glaube ich :? ) hinterlegt.

Viele Grüße
Mike

Re: Dokumentation Verkabelung

von Helmut » 01 Sep 2026, 09:28

Hallo,
ich werde erstmal Module beschreiben, erst generelle Funktionsweise und dann für jeden Anschlusspunkt die spezielle Funktion, Ein- oder Ausgang und Ziel. Das muss für mich erstmal reichen. Zeichnungen sind schön, aber Zeit habe ich momentan irgendwie überhaupt nicht.

Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber was macht man mit Hardcopy?

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Dokumentation Verkabelung

von MHAG » 31 Aug 2026, 19:04

Hallo Samms710!

In der Hauptsache musst Du mit der Doku zurecht kommen, erst in zweiter Linie andere... ;) Ich müsste mich in diese Listen und Tabellen erst "reinfuchsen", bin da eher der "graphische Typ", der Zeichnungen braucht :mrgreen:
Gegen die Lüsterklemmen ist absolut nichts einzuwenden, solange keine Litzen ohne Aderendhülsen verwendet werden :P ; ich finde die durchaus auch praktisch und nutze die öfter. Nur wenn ich weiß, dass sich da aller Wahrscheinlichkeit nach später nichts mehr ändern wird, wird gelötet. Dann kann ich nämlich auch nichts mehr aus Versehen lösen :lol:

Zum Thema Hardcopy:
Ich nutze seit vielen Jahren dieses Programm https://info.hardcopy.de/ (Das hatten wir sogar lange auch in der Firma im Einsatz :!: )
Und ich nehme es auch gern zum schnell mal was Skizzieren her (auch die Pläne für Deinen Abzweig sind damit entstanden). Im ersten Moment wirkt es etwas kompliziert, ist es aber nicht; die deutsche Anleitung empfinde ich als recht gut. Es ist in der Bedienung auch nicht überfrachtet. Und man kann damit auch schnell Bilder umformatieren, farboptimieren und komprimieren. Das Tool starte ich gleich beim Rechner-Hochfahren (Autostart), ich brauche das Teil ständig 8-)
Für ein besseres "Trinkgeld" bekommt man eine Registrierung, damit keine Werbung für Hardcopy mehr kommt -- ich finde, das Programm ist die 10 EUR allemal wert. Aber man kann es auch erst mal kostenlos ausprobieren, ob einem das Tool gefällt.
Leider gibt es das nur für die Windows-Umgebungen, ich werde es nach dem Umstieg auf Linux sehr vermissen!

Auf Windows gib es auch das Snipping-Tool (ist normalerweise installiert), das mit <windows-taste>+<shift>+s aufgerufen wird. Wenn man danach den gewünschten Rahmen aufzieht, wird der Rahmeninhalt in die Zwwischenablage gelegt. Mit "Einfügen" kann man es dann z.B. in Paint in einem neuen Blatt einfügen und bearbeiten.

Ich hoffe, das hilft Dir weiter

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Dokumentation Verkabelung

von arnold160 » 31 Aug 2026, 14:52

Hallo Sechsachser
Ich mache einen Screenshot mit dem Handy,
Übertrage es auf den PC und lass es mir anzeigen.
Oft kann man den Screenshot dann schon mit dem Bildbetrachter bearbeiten.
Ich nehme dafür immer das alte MS Paint.
Aber die klugen Köpfe hier haben bestimmt bessere
Ideen :mrgreen:
Grüße vom nicht immer freundlichen arnold160

Re: Dokumentation Verkabelung

von Samms710 » 31 Aug 2026, 13:48

Hallo zusammeN,

Angeregt durch den Bericht „Dokumentation Verkabelung“ habe ich die Schaltungen bei meinem Modul 12
„Gleiswechsel eingl. auf zweigl. u. umgekehrt“ selbst gestrickt und aufgezeichnet.

viewtopic.php?p=17138#p17138

Zuerst der Gleisplan mit Bezeichnungen gezeichnet mit MS-Excel.

Bild

Dann habe ich ein Raster für die Verbraucher und Kabel Ein- und Ausgänge mit MS-Excel erstellt.

Die Lüsterklemmen sind durchgehend benummert von 01 – 48 und die Relaiskontakte
mit R01-R04 (Schaltstrom DC 15V) und R05-R16 für die jeweilige erforderliche Schaltung.
Die verwendeten Schalter sind mit 1(Schalter Nr.) a - f (Pol) gekennzeichnet.

Jeder verbundene Kabel wurde nach- und nach mit Eingang und Ausgang auf die zugehörige
Lüsterklemmen, Schalter oder Relais Nummer oder Bezeichnung eingetragen.

Bild

Bild

Bild

Mir ist bekannt, dass nicht jeder ein Freund von Lüsterklemmen ist, bei diesem Modul
war es aber für mich von Vorteil, weil ich viel experimentieren musste und ein ändern der
Kabelverbindungen mehrmals erforderlich waren. Das ging einfacher und schneller als Löten.

Die Verkabelung von Modul12 ist ja noch eine einfache Dokumentation, trotzdem kostet es auch viel Zeit.
Wie sieht das erst aus, wenn die Verkabelung in ein einen Schaltplan von einem ganzer Bahnhof dargestellt werden soll?

Die gezeigte Schaltplanübersicht hab ich mir selbst ausgedacht und zusammengestrickt.
Gibt es für dafür auch Vorlagen, Vergleichspläne oder Muster?
Vielleicht auch Beispiele über eigene Dokumentationen.

Leider habe ich noch nicht herausgefunden wie man einen Screenshot
bearbeiten und in Bildformat jpg speichern kann, daher sind
die Fotos vom Bildschirm abfotografiert.


Freundlich gegrüßt aus KEU, Samms710

Re: Dokumentation Verkabelung

von Helmut » 06 Aug 2026, 12:19

Hallo Michael,
ich denke, da sind einige Anregungen dabei, die ich umsetzen werde, danke.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Dokumentation Verkabelung

von MHAG » 05 Aug 2026, 00:20

Hallo Helmut,

da würde ich nach Lehrbuch vorgehen und "Black Boxes" beschreiben:
  1. was macht das Ding (auch mit Logiktabellen)
  2. ein eindeutiger Name, der so in der gesamten Modellbahn verwendet wird
  3. sinnvoll ist ein schematisches Bild mit den Anschlüssen
  4. welche Verbindungen gibt es nach "draußen" und wofür
  5. womit ist die Box verbunden
  6. falls einfach machbar ein Schaltplan oder Schema
  7. evtl. noch Hersteller, technische Daten, usw.
  8. WICHTIG: Das aktuelle Datum bei Erstellung bzw. Änderungen samt deren Beschreibung
Punkt 4 kann man mit Tabellen recht gut lösen.
Wenn dann jede "Box" nach diesem Schema beschrieben wurde, hat man schon mal eine gute Grundlage.
Aus den einzelnen Boxen kann man dann weitere Doku als Blockbild aufbauen, was unter Umständen zu größeren "Black Boxes" führen kann. Die dokumentiert man wieder wie oben, usw.
Am Schluss hat man das Modul oder die Modellbahn komplett dokumentiert :roll: :lol:

Das ist der Weg von unten nach oben (bottom up), ergänzend dazu kann man vom Überblick zum Detail arbeiten (top down).
Mag vielleicht etwas übertrieben erscheinen, wäre aber nahe an "der reinen Lehre der hierarchischen Dokumentation" :geek:
Wenn man das so beginnt, stellt man bald die Vorteile fest; auch wenn's erst mühsam und überflüssig erscheint.

Viele Grüße 8-)
Michael

Re: Dokumentation Verkabelung

von Helmut » 04 Aug 2026, 19:56

Hallo,
vielen Dank für Eure Ideen und Anregungen.
Ich verwende ja Bausteine, die miteinander verkabelt werden: Arduino, Relaisleiste, mehrere Flüsterantriebe, Lötleisten und die SubD-Anschlüsse. Dazu kommen Taster und Schalter. Einen echten Schaltplan werde ich vermutlich nicht mit einem vernünftigen Aufwand erstellen können. Daher meine Überlegung jeder Schraubklemme Funktion und Zielklemme zu markieren.

Gruß aus KerpeN
Helmut

Re: Dokumentation Verkabelung

von scabaNga » 04 Aug 2026, 13:06

Hallo,

ich bin wohl auch eher der "chaotischen" Fraktion zuzuordnen :oops:

ABER: ich habe von Tag 1 (na ja, nicht ganz aber so ungefähr :lol: ) darauf geachtet, das die Weichen|Signale|Blöcke|Gleise in meinem Wintrack Gleisplan genauso benannt sind wie im TrainController Schema, und auch an allen Anschlüssen unter der Anlage und an den Decodern und Belegtmeldern finden sich diese "Namen" wieder. Damit reicht mir (bisher ;) ) ein Blick auf den TC-Plan um zu wissen welche Weiche da gerade Ärger macht, und unter der Anlage finde ich die entsprechenden Anschlüsse und Kabel auch schnell wieder.

Dazu gibt es Ausdrucke aus TC mit der Adressbelegung für den SX-Bus, die Adressen sind auch auf den Decodern und Kabelanschlüssen notiert.

Fazit: keine umfangreiche Doku, aber genug damit ich im Fehlerfall (oder wenn z.B. ein Modul dazukommt) schnell weiter weiß. Klappt bisher ganz gut ... :geek:

Viele Grüße
Mike

PS: ach so ... natürlich unter minimaler Schädigung des weltweiten Baumbestandes, also wo immer möglich elektronische Listen usw. Als Digitalo habe ich immer den Rechner an der Anlage :mrgreen:

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