Was ich immer noch nicht kapiere ist wieso die einen Isolier- die anderen Schienenverbinder heißen und was ich jetzt nehmen soll.
O. K., das Bild hattest du mir schon mal gezeigt Michael. Ich meine ich hätte das sogar wo abgespeichert, jetzt wo ich es sehe. Die lange Pause setzt mich ja geistig schön zurück auf Anfang, oh Mann
Hallo Norbert,
beide Artikel können Schienen mechanisch miteinander verbinden. Die Standardschienenverbinder sind aus Metall und stellen damit eine elektrische Verbindung her. Die Isolierschienenverbinder sind aus Kunststoff und stellen deshalb keine elektrische Verbindung her. Bei digitalem Betrieb brauchst Du eigentlich nur Isolierschienenverbinder um Boosterstromkreise voneinander zu trennen und zur Herzstückpolarisation. Im Analogbetrieb dagegen setzt man setzt man sie auch und vor allem viel ein um abschaltbare Gleise zu realisieren, die halt gegenüber der Umgebung elektrisch isoliert sein müssen.
Da ich meine Gleise fest verlege, nehme ich nur die metallischen Verbinder und stelle Trennstellen durch einen Schnitt mit der Minitrennscheibe her. Wenn Du erstmal fliegend (wieder auseinanderbaubar) aufbauen willst, solltest Du bei Bedarf Trennstellen durch Isolierschienenverbinder herstellen.
Du hast die elektrisch leitenden Verbinder in Link ausgewählt. Ja, die passen auch, aber eben leitend.
Ich meinte diese zur Isolierung: https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/ ... pur+N.html
Wie von Helmut schon geschrieben, brauchst Du die für die Herzstück-Polarisierung; eine Boosterkreistrennung oder Belegtmeldeabschnitte kann man damit auch herstellen, das geht aber auch durch Schnitte.
Helmut hat geschrieben: 15 Mär 2026, 08:58
beide Artikel können Schienen mechanisch miteinander verbinden. Die Standardschienenverbinder sind aus Metall und stellen damit eine elektrische Verbindung her. Die Isolierschienenverbinder sind aus Kunststoff und stellen deshalb keine elektrische Verbindung her.
und immer beachten, was Moritz einst in "de.rec.modelle.bahn" schrieb:
Isolierverbinder gaukeln mechanische Verbindung vor, wo keine ist;
Metallverbinder gaukeln elektrische Verbindung vor, wo keine ist.
das von Moritz ist aber schon seeehhhr lange her
Aber es stimmt schon noch immer irgendwie
Trotzdem sind die Dinger hilfreich beim Bauen, man muss danach halt noch Vorkehrungen treffen, dass sie ihre Funktion nicht nur vorgaukeln Verlöten bzw. Verkleben zum Beispiel.
MHAG hat geschrieben: 15 Mär 2026, 22:43
Trotzdem sind die Dinger hilfreich beim Bauen, man muss danach halt noch Vorkehrungen treffen, dass sie ihre Funktion nicht nur vorgaukeln Verlöten bzw. Verkleben zum Beispiel.
ich denke, man muss schauen, was man gerade macht. Eine Teppichbahn baut man auf und auch zeitnah wieder ab. Da sind die Verbinder einfach hilfreich. Durch das häufige Lösen leiern sie aber auch schnell aus: Ersetzen oder mit der Zange korrigieren. Bei stationären Anlagen kann man sie auch zum Positionieren nehmen, aber sollte Sie dann verlöten. Der Spannungsabfall und Wackelkontakte werden reduziert. Dabei empfiehlt es sich aber Dehnungsfugen einzubauen. Danach sollte man die Versorgungsspannung aber wieder neu einspeisen.
Bei meinen Modulen speise ich in jedes Gleis zweimal ein. Sollte ein Kabel abreißen, ist das zweite immer noch da . Dehnungsfugen sind bei mir die Modulübergänge. Hier stoßen die Gleise stumpf aufeinander. Fazit: Jeder Jeck ist anders.