Hier findet Ihr eine Sammlung von Tipps, Tricks, Materialien, Bauanleitungen u.s.w. rund um die Moba. Ich denke, hier ist für jeden ist hier was dabei.
Um die Auswahl etwas leichter zu machen, könnt ihr Euch auch nur auf die Untergruppen beschränken:
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(Weitere Beiträge sind noch auf meinen alten Seiten unter Materialien und Baubeschreibungen zu finden.)
Bäume aus eigener Baumschule |
| Veröffentlicht von Helmut (helmut) am 24.05.2009 |
| Tipps & Co >> Vegetation |
Seid einigen Jahren schon stelle ich den Großteil meines Baumbedarf aus Seemoos her. Dieses pflanzliche Material wird auch als Meerschaum bezeichnet und laut Info eines gärtnernden Mobakollegen heißt es wohl eigentlich Grannengänsefuß (Teloxys aristata). Etwas mehr erfährt über diese Pflanze man hier.
Das Objekt der Begierde sind die verholzten und getrockneten Stängel, die man im Spätsommer/Herbst ernten kann. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Bäumen und Büschen.

Dieses Material kann man kaufen (Modellbahn-, Architektur- oder Floristenbedarf) oder auch einfach selbst Aussäen. Da ich im Hobbybereich Selbstbaufetischist bin, ziehe ich die letzte Methode vor. Für dieses Jahr (2009) habe ich mir vorgenommen, dieses kleine "Know how" zu schreiben.
Samen
Die Samenkörner sind die kleinen schwarzen Kugeln, die sich häufig noch an den käuflichen Stängeln befinden. Beim Schütteln fällt der Samen einfach ab und kann trocken problemlos über mehrere Jahre gelagert werden. Der Durchmesser der Körner beträgt etwa 0,5 mm. Wer so nicht an keimfähigen Samen kommt, der kann diesen auch kaufen (einfach mal nach teloxys aristata googeln). Wir haben damals mit drei Leuten eine Sammelbestellung gemacht. Die Menge reicht vollkommen aus.
Aussaat
Die Aussaat erfolgt bei mir nicht mehr vor dem 1. Mai. Alle Versuche mit früherer Aussaat (im Haus keimen lassen oder unter Folie) scheiterten. Die Samen keimten, aber wuchsen einfach nicht mehr weiter. Dagegen kann man ohne Probleme bis Ende Juni noch nachsäen, wenn es mal nicht geklappt hat. Als Gefäß habe ich bisher in kleine Torftöpfchen oder auch direkt in Blumenkästen ausgesät. Dieses Jahr habe ich bei meinen Kindern geplündert und deren überschüssige Torfquelltöpfe genommen. Pro Pflanzstelle lege ich einige Samenkörner auf die feuchte Erde. Wenn man direkt am endgültigen Standort aussät, dann sollte der Abstand mind. 30cm betragen. Die Büsche werden im Laufe der Zeit recht voluminös. Die Kästen lasse ich einfach auf der Terrasse (Südseite) geschützt stehen und halte die Erde feucht. Nach einer Woche erscheinen die ersten Keimblätter.

Jetzt kommt eine kritische Zeit. An dieser Stelle bleiben die Pflänzchen häufig in ihrer Entwicklung stecken, vor allem, wenn es noch kühl und dunkel ist. Da die Keimlinge nach meiner Erfahrung das Pikieren schlecht vertragen, reduziere ich in diesem Zeitraum die Zahl einfach durch Ausdünnen.
Wenn sich nach einer weiteren Woche die Folgeblätter entwickeln, kann man sich beruhigt zurücklehnen. Jetzt sollte es eigentlich problemlos weitergehen.

Das Frühjahr war dieses Jahr doch recht kühl. Daher sind die Pflanzen nach 4 Wochen noch recht mickerig. Ich habe jetzt einen Teil der Pfanzen in Kunststofftöpfe gepflanzt, ein anderer Teil wurde im Garten ausgesetzt.
Ein paar schöne Tage und es bewegt sich was. Nach ungefähr sechs Wochen sind die Pflanzen etwa 10 cm hoch (Topfdurchmesser 15 cm).

Fortsetzung folgt!
Zuletzt geändert am: 27.06.2009 um 12:04
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