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Weidezaun im Eigenbau

Veröffentlicht von Helmut (helmut) am 10.11.2007
Tipps & Co >> Dies und das
 erstellt: 11.11.2002          aktualisiert: 11.11.2002

 

Das Angebot an Weidezäunen lässt in der Spurweite N doch etwas zu wünschen übrig. Hier beschreibe ich die Nachbildung eines einfachen Draht- oder Stacheldrahtzaunes mit Resten aus der Bastelkiste.

Die Zaunpfähle wollte ich aus Seemoosstücken entsprechender Stärke nachbilden. Um ihnen mehr Festigkeit zu geben, spieße ich sie auf Federstahldraht (ausrangiertes Arnoldquertragwerk) auf. Braune Abtönfarbe (oder Acrylfarbe) und eine moosgrüne Lasur geben dem „Holz“ ein natürlicheres Aussehen. Mit einem scharfen Seitenschneider (möglichst watenfrei) werden die Seemoospfähle dann auf Länge geschnitten.

 

 

Bild 1: Seemoosäste auf Federstahldraht aufgezogen (oben), eingefärbt (unten) und auf Länge gebracht (Mitte)

Bild 2: der Fädelstift

Mit etwas Epoxidkleber werden die Zaunpfähle in den vorgebohrten Löchern des Modellerdreiches befestigt. Zum Verlegen des Zaundrahtes hat sich ein Fädelwerkzeug aus alten Elektronikbeständen ganz gut bewährt. Der dazugehörige  Draht ist 0,15 mm dick. Mit Hilfe des Fädelstiftes wird der Draht um einen Pfahl in halber Höhe gewunden und mit etwas Sekundenkleber fixiert. Jetzt arbeitet man einen Zaunpfahl nach dem anderen ab: einmal wickeln und einen Tropfen Sekundenkleber. Wenn die Runde um die Weide geschafft ist wiederholt man das Ganze an den oberen Enden der Pfähle. Normalerweise haben Drahtzäune dieser Bauart 3 Drähte, aber in 1:160 wirkt ein dritter Draht etwas überdimensioniert. Da der Draht buntglänzend ist, wird er zum Schluss noch mit etwas grauer Farbe seinem Vorbild angenähert.

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 10.11.2007 um 06:19

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